<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><atom:link href="https://andernach.antragsgruen.de/andernach/feedmotions" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <title>LDV Andernach: Anträge</title>
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                <title>LDV Andernach: Anträge</title>
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                        <title>B-3: Bewerbung als Ersatzbeisitzer Landesschiedsgericht</title>
                        <link>https://andernach.antragsgruen.de/andernach/Bewerbung_als_Ersatzbeisitzer_Landesschiedsgericht-21104</link>
                        <author>David Profit (KV Alzey-Worms)</author>
                        <guid>https://andernach.antragsgruen.de/andernach/Bewerbung_als_Ersatzbeisitzer_Landesschiedsgericht-21104</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/andernach/Bewerbung_als_Ersatzbeisitzer_Landesschiedsgericht-21104/viewimage?sectionId=1559" alt="Foto"><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>ich bitte um Euer Vertrauen als stv. Beisitzer im Landesschiedsgericht. Damit möchte ich das Anliegen des Vorsitzenden des Landesschiedsgerichts einer Verstärkung im Vertretungsfall unterstützen.</p></div></div><h2>Biografische Angaben</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Zu meiner Person:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich bin vor 20 Jahren den GRÜNEN beigetreten und Mitglied im KV Alzey-Worms. Dort bin ich für die Grüne Liste Altrhein Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat Alsheim. Auf Landesebene bin ich in der LAG Demokratie &amp; Recht sowie in der LAG Soziales tätig. Die grünennahe Juristenvereinigung RechtGrün habe ich mitgegründet. Beruflich bin ich als Richter in Mainz tätig. Ausschlussgründe im Sinne der Satzung bestehen nicht.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 11 Nov 2017 16:26:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D-2NEU: Von Paris nach Bonn: Jetzt handeln - Klimakatastrophe verhindern, Abkommen retten!</title>
                        <link>https://andernach.antragsgruen.de/andernach/Von_Paris_nach_Bonn_Jetzt_handeln_-_Klimakatastrophe_verhindern_Abko-39202</link>
                        <author>Jutta Paulus (KV Neustadt/Weinstr.), Josef Winkler (KV Rhein-Lahn), Birgit Meyreis (KV Mayen-Koblenz), Ulrike Höfken (KV Bitburg-Prüm),Andreas Hartenfels (KV Kusel), Ulrich Bock (KV Mayen-Koblenz), Peter Hoffmann (KV Trier), Martin Eberle (KV Rhein-Pfalz), Claudia Laux (KV Bernkastel-Wittlich), Karl-Wilhelm Koch (KV Vulkaneifel), Fabian Ehmann (KV Mainz), Dietmar Johnen (KV Vulkaneifel), Lisett Stuppy (KV Donnersberg), Thomas Görgen (KV Mayen-Koblenz), Stefan Boxler (KV Bad Kreuznach), Eckard Wiendl (KV Vulkaneifel), Jutta Blatzheim-Roegler (KV Bernkastel-Wittlich), Ingrid Lambertus (KV Mainz), Georg Högner (KV Bitburg-Prüm), Pia Schellhammer (KV Mainz-Bingen), Waltraud Blarr (KV Neustadt/Weinstr.), Jörg Gräf (KV Mainz-Bingen), Lydia Enders (KV Bitburg-Prüm), Katrin Eder (KV Mainz), Ernst-Christoph Stolper (KV Neustadt/Weinstr.), Wolfgang Frey (KV Kusel), Rüdiger Quaer (KV Kusel), Gabi Quaer (KV Kusel), Marcel Kühle (KV Mainz), Jochen Marwede (KV Kaiserslautern), Bernhard Braun (KV Ludwigshafen), Wolfgang Schlagwein (KV Ahrweiler), Kurt Werner (KV Neustadt/Weinstr.), Götz von Stumpfeldt (KV Mainz), Thomas Petry (KV Birkenfeld), Corinna Kastl-Breitner (KV Neustadt/Weinstr.), Tabea Rößner (KV Mainz), Uwe Diederichs-Seidel (KV Koblenz), Klaus Puchstein (KV Ahrweiler), Christoph Fuhrbach (KV Neustadt/Weinstr.), Elias Weinacht (KV Rhein-Pfalz), Wilfried Haas (KV Mainz-Bingen), Torsten Szielasko (KV Mainz), Katharina Binz (KV Mainz), Ludger Nuphaus (KV Bad Kreuznach), Jürgen Gauer;</author>
                        <guid>https://andernach.antragsgruen.de/andernach/Von_Paris_nach_Bonn_Jetzt_handeln_-_Klimakatastrophe_verhindern_Abko-39202</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nach vielen Jahren klimapolitischer Stagnation war es 2015 gelungen, mit insgesamt 195 Staaten ein global verbindliches Klimaabkommen abzuschließen: Im Vertrag von Paris wurde vereinbart, den globalen Temperaturanstieg auf unter zwei Grad Celsius und möglichst unter 1,5 Grad Celsius im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zu beschränken. Die einzelnen Staaten haben sich verpflichtet, alle fünf Jahre über ihre Klimaschutzpläne und –erfolge zu berichten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Derzeit tagen in Bonn auf der COP23 die Verhandler*innen der UN-Klimarahmenkonvention. Sie sollen ein einheitliches Regelwerk zur Bewertung und Überprüfung der von den Vertragsstaaten zugesagten Emissionsminderungen entwerfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die bis jetzt vorgelegten Selbstverpflichtungen der Staaten würden dazu führen, dass der Anstieg der Welttemperatur auf bestenfalls drei Grad Celsius begrenzt würde. Jeder Staat und jede Region ist deshalb dazu aufgefordert, weit höhere Anstrengungen zur Verminderung der Treibhausgas-Emissionen zu unternehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deutschlands <em>Klimaschutzplan 2050 </em>sieht die Reduktion der CO<sub>2</sub>-Emissionen bis zum Jahr 2050 um 90 Prozent vor. Die aufgelisteten Maßnahmen reichen jedoch in keiner Weise aus, um dieses Ziel zu erreichen. Auch das 2007 gesetzte Ziel, bis 2020 40 Prozent CO<sub>2</sub> gegenüber dem Referenzwert von 1990 einzusparen, ist kaum noch erreichbar. Die Große Koalition hält bislang immer noch schützend ihre Hand über die klimaschädliche Kohle.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mehr und mehr Akteure erkennen aber: es ist Zeit zu handeln. Erst diese Woche haben sich die Stiftung 2 Grad und ein Bündnis aus über vierzig Unternehmen und Verbänden für den Kohleausstieg ausgesprochen und dazu aufgerufen, die „Chance für die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft durch eine Vorreiterrolle beim Klimaschutz“ zu ergreifen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE in Rheinland-Pfalz setzen uns auf Bundesebene dafür ein, dass:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>In der kommenden Legislaturperiode die 20 dreckigsten Kohlekraftwerke vom Netz genommen werden;</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Der Ausstieg aus der Kohleenergienutzung im Einklang mit den Klimazielen vollzogen wird;</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Der rasche Ausbau der Erneuerbaren Energien konsequent vorangetrieben wird, um 2030 100 Prozent Ökostrom zu erreichen;</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die investitionsfeindlichen Beschränkungen, Umlagen und Abgaben für erneuerbare Eigenstromnutzung abgeschafft werden</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Ein Klimaschutzgesetz auf Bundesebene verabschiedet wird, welches sämtliche Sektoren zu substanziellen Treibhausgas-Einsparungen verpflichtet, sodass die Klimaziele 2020, 2030 und 2050 erreicht werden können. Die neue Bundesregierung steht dabei in der Pflicht, das zu gewährleisten;</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Eine CO<sub>2</sub>-Steuer eingeführt wird, die der tatsächlichen Umweltbelastung und dem Ressourcenverbrauch entspricht;</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die Mobilitätswende zügig vorangetrieben wird und so den Bürger*innen und Bürger Möglichkeiten geschaffen werden, auch ohne eigenes Auto mobil zu sein.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, damit die Fahrzeuge der Zukunft –, emissionsfrei, vernetzt und autonom – in Deutschland entwickelt und gebaut werden;</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Auch im Wärmesektor gesetzliche Maßnahmen und effektive Anreize auf den Weg gebracht werden, um bis 2050 einen klimaneutralen Gebäudebestand zu erreichen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn im Bereich Klimaschutz nicht Ergebnisse erzielt werden, mit denen die Erreichung der deutschen Klimaziele möglich ist, erwarten wir, dass die Sondierungsgruppe der BDK empfiehlt, keine Koalitionsverhandlungen aufzunehmen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Erfolgt mündlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Begründung der Dringlichkeit: Der Aufruf der Stiftung 2 Grad erfolgte erst nach Antragsschluss.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 11 Nov 2017 11:03:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D-2: Von Paris nach Bonn: Jetzt handeln - Klimakatastrophe verhindern, Abkommen retten!</title>
                        <link>https://andernach.antragsgruen.de/andernach/Von_Paris_nach_Bonn_Jetzt_handeln_-_Klimakatastrophe_verhindern_Abko-65199</link>
                        <author>Jutta Paulus (KV Neustadt/Weinstr.), Josef Winkler (KV Rhein-Lahn), Birgit Meyreis (KV Mayen-Koblenz), Andreas Hartenfels (KV Kusel), Ulrich Bock (KV Mayen-Koblenz), Peter Hoffmann (KV Trier), Martin Eberle (KV Rhein-Pfalz), Claudia Laux (KV Bernkastel-Wittlich), Karl-Wilhelm Koch (KV Vulkaneifel), Fabian Ehmann (KV Mainz), Dietmar Johnen (KV Vulkaneifel), Lisett Stuppy (KV Donnersberg), Thomas Görgen (KV Mayen-Koblenz), Stefan Boxler (KV Bad Kreuznach), Eckard Wiendl (KV Vulkaneifel), Jutta Blatzheim-Roegler (KV Bernkastel-Wittlich), Ingrid Lambertus (KV Mainz), Georg Högner (KV Bitburg-Prüm), Pia Schellhammer (KV Mainz-Bingen), Waltraud Blarr (KV Neustadt/Weinstr.), Jörg Gräf (KV Mainz-Bingen), Lydia Enders (KV Bitburg-Prüm), Katrin Eder (KV Mainz), Ernst-Christoph Stolper (KV Neustadt/Weinstr.), Wolfgang Frey (KV Kusel), Rüdiger Quaer (KV Kusel), Gabi Quaer (KV Kusel), Marcel Kühle (KV Mainz), Jochen Marwede (KV Kaiserslautern), Bernhard Braun (KV Ludwigshafen), Wolfgang Schlagwein (KV Ahrweiler), Kurt Werner (KV Neustadt/Weinstr.), Götz von Stumpfeldt (KV Mainz), Thomas Petry (KV Birkenfeld), Corinna Kastl-Breitner (KV Neustadt/Weinstr.), Tabea Rößner (KV Mainz), Uwe Diederichs-Seidel (KV Koblenz), Klaus Puchstein (KV Ahrweiler), Christoph Fuhrbach (KV Neustadt/Weinstr.), Elias Weinacht (KV Rhein-Pfalz), Wilfried Haas (KV Mainz-Bingen), Torsten Szielasko (KV Mainz), Katharina Binz (KV Mainz), Ludger Nuphaus (KV Bad Kreuznach);</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nach vielen Jahren klimapolitischer Stagnation war es 2015 gelungen, mit insgesamt 195 Staaten ein global verbindliches Klimaabkommen abzuschließen: Im Vertrag von Paris wurde vereinbart, den globalen Temperaturanstieg auf unter zwei Grad Celsius und möglichst unter 1,5 Grad Celsius im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zu beschränken. Die einzelnen Staaten haben sich verpflichtet, alle fünf Jahre über ihre Klimaschutzpläne und –erfolge zu berichten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Derzeit tagen in Bonn auf der COP23 die Verhandler der UN-Klimarahmenkonvention. Sie sollen ein einheitliches Regelwerk zur Bewertung und Überprüfung der von den Vertragsstaaten zugesagten Emissionsminderungen entwerfen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die bis jetzt vorgelegten Selbstverpflichtungen der Staaten würden dazu führen, dass der Anstieg der Welttemperatur um bestenfalls drei Grad Celsius begrenzt würde. Jeder Staat und jede Region ist deshalb dazu aufgefordert, weit höhere Anstrengungen zur Verminderung der Treibhausgas-Emissionen zu unternehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deutschlands <em>Klimaschutzplan 2050</em> sieht die Reduktion der CO<sub>2</sub>-Emissionen bis zum Jahr 2050 um 90 Prozent vor. Die aufgelisteten Maßnahmen reichen jedoch in keiner Weise aus, um dieses Ziel zu erreichen. Auch das 2007 gesetzte Ziel, bis 2020 40 Prozent CO<sub>2</sub> gegenüber dem Referenzwert von 1990 einzusparen, ist kaum noch erreichbar. Die Große Koalition hält bislang immer noch schützend ihre Hand über die klimaschädliche Kohle.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mehr und mehr Akteure erkennen aber: es ist Zeit zu handeln. Erst diese Woche haben sich die Stiftung 2 Grad und ein Bündnis aus über vierzig Unternehmen und Verbänden für den Kohleausstieg ausgesprochen und dazu aufgerufen, die „Chance für die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft durch eine Vorreiterrolle beim Klimaschutz“ zu ergreifen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE in Rheinland-Pfalz setzen uns auf Bundesebene dafür ein, dass:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>In der kommenden Legislaturperiode die 20 dreckigsten Kohlekraftwerksblöcke vom Netz genommen werden;</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Der Ausstieg aus der Kohleenergienutzung im Einklang mit den Klimazielen vollzogen wird;</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Der rasche Ausbau der Erneuerbaren Energien konsequent vorangetrieben wird, um 2030 100 Prozent Ökostrom zu erreichen;</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Ein Klimaschutzgesetz auf Bundesebene verabschiedet wird, welches sämtliche Sektoren zu substanziellen Treibhausgas-Einsparungen verpflichtet, sodass die Klimaziele 2020, 2030 und 2050 erreicht werden können;</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die investitionsfeindlichen Beschränkungen, Umlagen und Abgaben für erneuerbare Eigenstromnutzung abgeschafft werden</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Eine CO2-Steuer eingeführt wird, die der tatsächlichen Umweltbelastung und dem Ressourcenverbrauch entspricht;</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Die Verkehrswende zügig vorangetrieben wird und alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, damit die Fahrzeuge der Zukunft – vernetzt, emissionsfrei und autonom – in Deutschland entwickelt und gebaut werden.</p></li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Erfolgt mündlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Begründung der Dringlichkeit: Der Aufruf der Stiftung 2 Grad erfolgte erst nach Antragsschluss.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Unterstützende:</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 10 Nov 2017 00:51:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B-2: Bewerbung als Delegierter Bundesfinanzrat</title>
                        <link>https://andernach.antragsgruen.de/andernach/Guenther_Cogac-33002</link>
                        <author>Günther Cogac (KV Ludwigshafen)</author>
                        <guid>https://andernach.antragsgruen.de/andernach/Guenther_Cogac-33002</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/andernach/Guenther_Cogac-33002/viewimage?sectionId=1559" alt="Foto"><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Liebe Freundinnen und Freunde!<br><br>
Ich möchte mich als euer Basisdelegierter im Bundesfinanzrat bewerben.<br>
Als gelernter Industriekaufmann kann ich mein Fachwissen über Finanzen und Kostenplanung einbringen.<br><br>
Als Basismitglied und Schatzmeister eines Kreisverbandes ist es natürlich, dass ich die Interessen der Kreisverbände im Bundesfinanzrat vertreten möchte. Seit zwei Jahren verwalte ich nun das Vermögen der Mitglieder in meinem Kreisverband. Ich erhoffe mir von der Teilnahme im Bundesfinanzrat, an der gerechten Verteilung der Mittel mitwirken und an dem bundesweiten Austausch an Fachwissen teilhaben zu können.<br>
So ist es doch immer gut zu wissen was der Nachbar macht und ob man dies nicht selbst Anwenden könnte.</p></div></div><h2>Biografische Angaben</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>zu meiner Person: ich bin 35 jahre alt seit 5 Jahren aktives Mitglied im KV Ludwigshafen und seit 2 Jahren im selben Schatzmeister.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 09 Nov 2017 16:40:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>E-1NEU: Gutes Essen für Alle von Anfang an</title>
                        <link>https://andernach.antragsgruen.de/andernach/Gutes_Essen_fuer_Alle_von_Anfang_an-21735</link>
                        <author>Landesvorstand, Ulrike Höfken (KV Bitburg-Prüm), Dietmar Johnen (KV Vulkaneifel), Andreas Hartenfels (KV Kusel), Kerstin Ramm (KV Mainz-Bingen), Elias Weinacht (KV Rhein-Pfalz)</author>
                        <guid>https://andernach.antragsgruen.de/andernach/Gutes_Essen_fuer_Alle_von_Anfang_an-21735</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Nachhaltige und gesunde Ernährung sind so gefragt wie noch nie</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Knapp 20 % der Menschen und der größte Teil aller Kinder und Jugendlichen essen regelmäßig in Mensen, Kantinen, Senioren- und Pflegeheimen, in Krankenhäusern, aber auch in der Gastronomie und Hotellerie. Der Anteil der Haushalte, die regelmäßig kochen, geht zurück. Gleichzeitig wächst die Nachfrage nach biologisch, tiergerecht und in der Region erzeugten Lebensmitteln. So geben 50% der Menschen an, dass sie mehr regionale Produkte wünschen und 76 % der Deutschen kaufen Biolebensmittel zumindest gelegentlich, fast 70% würden Bioangebote in der Gemeinschaftsverpflegung bevorzugen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit unserem Lebensstil können wir als Verbraucher*innen einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten, denn die Ernährung spielt dabei eine große Rolle: in Deutschland entfallen auf die Ernährung etwa 25 % aller Treibhausgase. Fast die Hälfte davon entsteht bei der Erzeugung tierischer Lebensmittel. In unserem durchschnittlichen Warenkorb sind Fleisch und Milchprodukte für fast 70 % der Treibhausgase verantwortlich. Obwohl sie nur 13 % der pro Person konsumierten Lebensmittelmenge umfassen, verursachen Fleisch und Fleischerzeugnisse etwa 40 % der ernährungsbedingten Treibhausgase. Unseren CO<sub>2</sub>–Fußabdruck können wir durch eine klimafreundliche Ernährung deutlich verringern: vor allem mit weniger tierischen Lebensmitteln und außerdem mit mehr ökologisch, regional und saisonal erzeugtem sowie frisch zubereitetem Essen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Im Gesundheitswesen wird heute ein Drittel aller Kosten, über 100 Milliarden Euro, für die Folgen von Fehlernährung ausgegeben. 90% der Diabetes-Erkrankungen, ein Großteil der Herzinfarkte und der Schlaganfälle, aber auch Vorerkrankungen wie Bluthochdruck können mit einer guten Ernährung vermieden werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Grüne in Rheinland-Pfalz haben uns seit 2011 auf den Weg gemacht, die Versorgung mit biologisch und regional erzeugten guten Lebensmitteln in unserem Land, insbesondere in der Gemeinschaftsverpflegung und hier in den Kitas und Schulen, deutlich zu verbessern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Grüne schaffen gute Rahmenbedingungen für gesunde Ernährung in Rheinland-Pfalz - gerade für unsere Jüngsten</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Rheinland-Pfalz existieren unter der Dachmarke „Rheinland-Pfalz isst besser“ über 20 Programme zur Verbesserung der Ernährungssituation der rheinland-pfälzischen Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen. Der eigens durch unser Grünes Ernährungsministerium eingerichtete und erfolgreich durch das Land tourende Kochbus hat seit 2013 schätzungsweise ca. 20 000 Kinder, Jugendliche und Verbraucher*innen erreicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2014 hat das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten einen Qualifizierungsprozess gestartet, um Schulen in drei Stufen zum Qualitätsstandard der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) zu führen. An diesem Prozess haben bisher knapp 130 Schulen teilgenommen: sie haben sich so auf den Weg gemacht, qualitativ hochwertiges, frisches und gesundes Essen für die Schüler*innen anzubieten. Seit diesem Jahr wird das Projekt auf Kitas ausgeweitet. Dort gibt es viel zu tun, denn: die Ernährungskultur im Erwachsenenalter wird in der Kindheit geprägt. Zu den Bausteinen des Programms zählen: das Coaching-Projekt „Kita isst besser“, das EU-Schulobstprogramm, die Vernetzungsstelle Kita-Verpflegung, die Fortbildungen für Kita-Hauswirtschaftskräfte und eine Hotline für die Träger.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zu einem guten Start ins Leben gehört aber auch Wissen über gesunde Ernährung. Werbung und die allgegenwärtigen Fertigprodukte haben dafür gesorgt, dass viele Kinder und Jugendliche keine Ahnung haben, welche Lebensmittel wann Saison haben und wie sich vollwertiges Essen zusammensetzt. Auch in den Familien wird nicht mehr so regelmäßig gekocht wie früher. Das hängt mit der veränderten Arbeitswelt und den verlängerten Schultagen zusammen. Umso wichtiger ist es, das Thema Ernährung in vorschulische und schulische Bildung zu integrieren. Das gelingt mit der Förderung von Kita- und Schulgärten, Schulprojekten (bspw. „Was ist uns unser Essen wert?“) und Unterrichtsreihen (bspw. „ABC der Lebensmittel“). Über 40 Schulen haben bereits einen Schulgarten oder haben sich auf den Weg dahin gemacht. Außerdem besuchen Praktiker*innen der Grünen Berufe Ganztagsschulen - im Gegenzug besuchen Schüler*innen den „Lernort Bauernhof“ und bekommen einen Bezug zur regionalen und bäuerlichen Landwirtschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit „Gut versorgt ins Alter“ hat das Land auch eine Qualitätsoffensive für die Gemeinschaftsverpflegung in Pflege- und Seniorenheimen gestartet. Und die Verbraucherzentrale leistet mit ihren vom Land unterstützten Angeboten einen Beitrag für eine bessere Ernährung in Rheinland-Pfalz. Seit dem 2017 fördert das Ernährungsministerium außerdem Lebensmittel-Infoblätter für die Tafeln und eine Ferienkochschule für Betreuerinnen und Betreuer, um möglichst allen Menschen die besten Voraussetzungen für eine vollwertige und regionale Ernährung zu ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei Kindern nimmt Übergewicht weiter zu: So waren laut Schuleingangsuntersuchung in Rheinland-Pfalz 2014/2015 9,9 % der Kinder übergewichtig (2013/2014: 8,9 %), davon 5,0 % sogar krankhaft übergewichtig. Nicht nur wird die Leistungsfähigkeit negativ beeinflusst, die Kinder leiden auch vielfach unter Hänseleien. Und: aus dicken Kindern werden oft dicke Erwachsene mit daraus resultierenden lebensbedrohlichen Krankheiten. Über 100 Bewegungskitas gehen das Problem dabei an der Wurzel an: sie verbessern die Bewegungssituation der Kinder, werden durch das Land beraten und bilden ein Netzwerk, in dem sich Kitas untereinander bei Maßnahmen unterstützen. Über das Programm „Kita!Plus: Kita im Sozialraum“ führen rund die Hälfte der geförderten Kitas in Wohngebieten mit besonderem Entwicklungsbedarf Maßnahmen zur gesunden Ernährung durch.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alle diese Maßnahmen fördern insbesondere diejenigen in unserer Gesellschaft, die es am dringendsten brauchen. Denn gerade bei Kindern, die von Armut gefährdet oder betroffen sind, reicht das Familieneinkommen oft nicht für eine ausgewogene, abwechslungsreiche und ausreichende Ernährung aus. Hier ist ein gesundes Angebot in Kitas und Schulen unerlässlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Nachfrage bedienen: Mehr Bio und Regio auf den Tisch</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dank Grüner Regierungsbeteiligung hat sich in Rheinland-Pfalz seit 2011 die ökologisch bewirtschaftete landwirtschaftliche Nutzfläche mehr als verdoppelt. Mittelfristig wollen wir mit Hilfe eines Ökoaktionsplans den Anteil auf 20 % steigern. Das hilft der rheinland-pfälzischen Bio-Qualitätsbranche. Bio schafft Arbeit, ist gut für die Umwelt, das Klima und die Gesundheit. Der Selbstversorgungsgrad bei Biogemüse aus Rheinland-Pfalz liegt derzeit aber noch immer bei nur 25 %.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Rohstoffe in der Gemeinschaftsverpflegung stammen überwiegend aus industriellen Herstellungs- und Verarbeitungsprozessen. Zur Steigerung des Angebots und der Nachfrage von biologisch und regional erzeugten Produkten für und durch die Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung wie den Kitas und Schulen wollen wir die Vernetzung der regionalen Erzeugerverbünde, der Verarbeiter, insbesondere der Betriebe der handwerklichen Lebensmittelverarbeitung und der regionalen (Direkt-)Vermarkter stärken. So können dann regionale und ökologische Produkte in unseren Kantinen Eingang finden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Transparenz für mündige Verbraucher*innen </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wichtig sind klare gesetzlich definierte Kennzeichnungssysteme, damit die Verbraucher*innen echte Regionalität, gute Qualität und ökologische Erzeugung erkennen können. Deshalb brauchen wir eine glaubwürdige einfache Regionalkennzeichnung von Lebensmitteln wie auch die Zertifizierungsmöglichkeit für Regional- und Dachmarken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die oft vermissten Verbraucher-Informationen wie zum Beispiel die Kennzeichnung der Haltungssysteme auf Fleisch und verarbeiteten Eierprodukten und die Kennzeichnung von Lebensmitteln, in denen Futtermittel aus genetisch veränderten Pflanzen verwendet wurden, müssen einfach verständlich sein. Dies schafft Vertrauen bei den Verbraucher*innen und schützt die Wirtschaftsbeteiligten der regionalen Lebensmittelkette vor Imageschäden durch Täuschung und Betrug. Überdies ist eine einfach verständliche Kennzeichnung der Lebensmittelinhaltsstoffe überfällig. Niemand will mit der Lupe einkaufen gehen und die irreführenden Bezeichnungen für bspw. zuckerhaltige Inhaltsstoffe oder tierische Bestandteile erst recherchieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir Grüne setzen uns für die nachfolgenden Punkte ein und unterstützen die Landesregierung in deren Durchsetzung:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für eine Verbesserung der Ernährung in Kitas und Schulen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>durch die strukturelle Verankerung der Ernährungsbildung, die Einbindung der Gesundheitsämter und systematische Information der Betreuer*innen, Pädagog*innen und Träger über Möglichkeiten der Förderung</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>durch die schnellstmögliche Einführung eines flächendeckenden Mittagessenangebots gemäß den Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE)und Unterstützung von Frischküchen. Dies soll in Form von lokalen Runden Tischen mit den Trägern und Verpflegungsanbietern vorangetrieben werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>durch eine stärkere Förderung der DGE-Sterne-Zertifizierung</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>durch den Ausbau des Anteils regionaler Lebensmittel auf 50 % und ökologisch erzeugter Lebensmittel auf 30 % im Verpflegungsangebot</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>durch Schulungen von Köch*innen, Hauswirtschafter*innen und anderen damit befassten Personen in Umgang und Praxis mit frischen, regionalen, ökologischen und vollwertigen Produkten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>durch eine Reform der Ausbildung von Köch*innen und Hauswirtschafter*innen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>durch die Unterstützung lokaler Infoveranstaltungen mit Ernährungswissenschaftler*innen, Ärzt*innen, den Trägern, Eltern- und Schülervertretungen, Anbieter*innen, Schul/-Kitaverpflegungsvernetzungsstelle und Küchenbetreiber*innen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>durch eine verstärkte Förderung des ehrenamtlichen Engagements von Landfrauen, Eltern und anderen Akteur*innen, die in der Ernährungsbildung tätig sind.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>durch eine verstärkte Bewegungsförderung in den Schulen unter Einbezug der Daten aus den Schuleingangsuntersuchungen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für mehr Verbraucherrechte und klare Entscheidungsmöglichkeiten soll sich die Landesregierung auf Bundes- bzw. EU-Ebene einsetzen:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>durch eine transparente und eindeutige Kennzeichnung von Herkunft und Herstellungsweise. Verbraucher*innen müssen einfach erkennen können, wo ein Lebensmittel produziert wurde, ob tierische Bestandteile enthalten sind und, falls ja, wie die Tiere gehalten wurden</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>durch die Ausweitung der gut verständlichen Eierkennzeichnung auf alle Produkte, die Eier enthalten</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>durch bessere Rahmenbedingungen für eine klare Regionalkennzeichnung und eine verlässliche Zertifizierungsmöglichkeit für Regional- und Dachmarken</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>durch eine Lebensmittel-Ampel, mit der zucker-, salz- und fettreiche Nahrungsmittel und Getränke transparent und standardisiert gekennzeichnet werden</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>durch die Stärkung des gesundheitlichen Verbraucherschutzes</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für die Verbesserung der regionalen Wertschöpfung und die Förderung ökologisch erzeugter Lebensmittel setzen wir uns ein:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>durch die Unterstützung von Projekten und Initiativen in Rheinland-Pfalz, die regionale Wertschöpfungsketten stärken. Das betrifft sowohl die Erzeugung als auch die Verarbeitung, das Ernährungshandwerk und den Handel</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>durch eine zielgerichtete Förderung von regionalen Erzeugergemeinschaften und Dachmarken in Landwirtschaft und Weinbau</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>durch Entbürokratisierung und Reduzierung der Lebensmittel- und Hygienevorschriften auf die tatsächlichen Notwendigkeiten des Gesundheitsschutzes</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>durch Maßnahmen des Ökoaktionsplans, der derzeit durch das Grüne Umweltministerium erarbeitet wird</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>durch die Unterstützung der rheinland-pfälzischen Kommunen für den Beitritt in das Netzwerk deutscher Biostädte (Bio-Kommunen)</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>durch die Einbeziehung des Ernährungsbereiches in den kommunalen Klimaschutz</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf kommunaler und regionaler Ebene setzen sich GRÜNE des Weiteren ein für:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die verstärkte Nutzung der Möglichkeiten der Umweltbildung und der Bildung für nachhaltige Entwicklung in unseren Kommunen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Teilnahme an der Initiative &quot;Rheinland-Pfalz isst besser&quot; und der Förderungen im Bereich Ernährung</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Umsetzung von Präventionsprojekten durch die Krankenkassen im Bereich Ernährung</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Bewertung und weitere Verbesserung der Verpflegungssituation an unseren Kitas, Schulen und Senioren-Einrichtungen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Erhaltung und Schaffung von Frischküchen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Einrichtung und Unterstützung von Kita-, Schul-, Generations-, Integrations-Gärten und Bienen-Schulungen</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Unterstützung von sozialen Projekten, Tafeln sowie Generations- und Integrationsprojekten zu den Themen Ernährung und Verbraucherschutz</p></li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich.<br>
Die im ersten Absatz genannten Zahlen stammen aus dem Ökobarometer 2017 sowie von der Seite www.marktforschung.de/nachrichten/marktforschung/gfk-consumer-index-praeferenz-fuer-regionale-produkte/</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In diese überarbeitete Fassung des Antrages wurden die Änderungsanträge E-1-001, E-1-035, E-1-137, E-1-138 sowie redaktionelle Änderungen von den Antragssteller*innen übernommen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 08 Nov 2017 12:19:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>B-1: Bewerbung als Ersatzdelegierte Länderrat</title>
                        <link>https://andernach.antragsgruen.de/andernach/Judith_Haag-24793</link>
                        <author>Judith Haag (KV Mayen-Koblenz)</author>
                        <guid>https://andernach.antragsgruen.de/andernach/Judith_Haag-24793</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Foto</h2><img src="/andernach/Judith_Haag-24793/viewimage?sectionId=1559" alt="Foto"><h2>Selbstvorstellung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Liebe Freundinnen und Freunde,</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich möchte mich hiermit als eure Ersatzdelegierte für den GRÜNEN Länderrat bewerben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Mein Name ist Judith Haag, ich bin 23 Jahre alt und komme aus dem schönen Kobern-Gondorf im Kreis Mayen-Koblenz. 2012 wurde ich kurz nach meinem 18. Geburtstag Mitglied bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. 2014 zog ich mit 19 Jahren als jüngstes Mitglied in den VG-Rat Rhein-Mosel ein und mische seitdem mit meiner Fraktionskollegin die Kommunalpolitik auf. Nachdem ich knapp vier Jahre OV-Sprecherin war, wurde ich im März zur Sprecherin des KV Mayen-Koblenz gewählt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Was mich motiviert</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das Ergebnis der Bundestagswahl stellt unser Land, die Politik im Allgemeinen und konkret auch unsere Partei vor große Herausforderungen. Derzeit ist noch ungewiss, wie die nächste Koalition unser Land regieren wird. Noch wissen wir nicht, wie die nächste Bundesregierung dem Klimawandel begegnen wird, wie wir unser Land fit für Digitalisierung machen, welche Rolle Deutschland in einer sich rasant verändernden Welt einnehmen möchte oder kann. Wir haben bisher nur einen Vorgeschmack darauf bekommen, wie sich das politische Klima im neu konstituierten Bundestag verändern könnte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Deshalb in Panik geraten? Nein. Wir sollten gerade jetzt den Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern suchen. Lasst uns für die Demokratie und ihre Werte werben, aber ganz wichtig: Lasst uns den Menschen zuhören. Ich erachte es derzeit als wichtiger denn je, die Belange und Interessen der Bürgerinnen und Bürger zu hören und diese in die politischen Parteien zu tragen. Das funktioniert nur, wenn die Basis auch gehört wird. Hier machen wir GRÜNEN gute Angebote: Bei uns ist die Basis Boss. Unter anderem im Länderrat diskutieren bei uns GRÜNEN Basis und Parteispitze auf Augenhöhe, um für die Partei das Bestmögliche zu erreichen. Das finde ich bemerkenswert, innovativ und äußerst wichtig.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir als politische Partei tragen Verantwortung dafür, wie wir Politik gestalten möchten, wie sie wahrgenommen wird, wie sie Menschen erreicht – dafür, wie Politik sein soll. Dazu möchte ich (zumindest einen kleinen) Beitrag leisten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ich würde mich sehr über Eure Unterstützung freuen und stehe jederzeit für Rückfragen zur Verfügung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Freundliche Grüße,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eure Judith</p></div></div><h2>Biografische Angaben</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Zu meiner Person</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Nach meinem Abitur am Bischöflichen Cusanus-Gymnasium Koblenz 2014 leistete ich 6 Monate Bundesfreiwilligendienst und begann im Oktober 2015 mein Jurastudium an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Seit fast 5 Jahren arbeite ich zudem in einem Zentrum für Menschen mit geistiger Behinderung.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Tue, 07 Nov 2017 11:50:00 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>D-1: Sofortiger Abzug aller Atomwaffen aus Büchel</title>
                        <link>https://andernach.antragsgruen.de/andernach/Sofortiger_Abzug_aller_Atomwaffen_aus_Buechel-6704</link>
                        <author>Karl-W. Koch (KV Vulkaneifel), Peter Kallusek (KV Südliche Weinstraße), Daniel Köbler (KV Mainz), Christian Sterzing (KV Südliche Weinstraße), Corinna Rüffer (KV Trier), Andreas Hartenfels (KV Kusel), Jutta Blatzheim-Roegler (KV Bernkastel-Wittlich), Ingrid Bäumler (KV Mayen-Koblenz), Elisabeth Bröskamp (KV Neuwied), Uwe Bröskamp (KV Neuwied), Dr. Natalie Wendisch, (KV Ahrweiler), Ulrich Bock (KV Mayen-Koblenz), Uller Koenig (KV Vulkaneifel), Marius Seiler (KV Südliche Weinstraße), Dietmar Johnen (KV Vulkaneifel), Werner Schreiner (KV Südliche Weinstraße), Carsten Jansing (KV Rhein-Lahn), Susanne Schröer (KV Landau), Dietmar Rieth (KV Südwestpfalz), Michael Henke (KV Bad Kreuznach), Walter Bahlinger (KV Südliche Weinstraße), Ronald Maltha (KV Südwestpfalz), Michael Jüngt (KV Vulkaneifel), Ursula Schulz, (KV Südliche Weinstraße), Stefan Thome, (KV Kaiserslautern), Nils Wiechmann (KV Koblenz), Wolfgang Conzendorf (KV Altenkirchen), Ruth Ratter, KV Bad Dürkheim), Siegbert Hardieß (KV Westerwald), Franz Breitenbach (KV Neuwied), Ute Wellstein (KV Mainz), Thomas Petry (KV Birkenfeld), Joscha Pullich (KV Cochem-Zell), Ingrid Johnen (KV Vulkaneifel), Corinna Kastl-Breitner (KV Neustadt/W.), Leo Neydek (KV Rhein-Lahn), Wolfgang Neis (KV Vulkaneifel), Kristin Kosche (KV Rhein-Lahn), Hans-Jürgen Lutz (KV Südliche Weinstr.), Eckard Wiendl (KV Vulkaneifel), Wolfgang Frey (KV Kusel);</author>
                        <guid>https://andernach.antragsgruen.de/andernach/Sofortiger_Abzug_aller_Atomwaffen_aus_Buechel-6704</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Keine weitere NATO-Manöver mehr zum Atombomben-Einsatz mit Bundeswehrbeteiligung.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In der Woche vom 16. bis 20. Oktober fanden in Büchel und Kleine Brogel in Belgien Flugübungen statt, bei denen der Einsatz der jeweils vor Ort gelagerten Atombomben geübt wurde. Die Grünen in Rheinland-Pfalz verlangen die umgehende und dauerhafte Beendigung dieser völkerrechtswidrigen Praxis und die Aufgabe der ebenfalls völkerrechtswidrigen „Nuklearen Teilhabe“ sowie den Abzug der in Büchel gelagerten US-Bomben.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Begründung der Dringlichkeit: </span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Das NATO-Manöver fand in der Woche vom 16. bis 20. Oktober statt und damit nach Antragsschluss.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><span class="underline">Begründung: </span></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In Anbetracht des von Deutschland bisher boykottierten UN-Atomwaffenverbotsvertrages<a href="#_ftn1">[1]</a> und des gerade an ICAN verliehenen Friedensnobelpreises bedarf es schon einer gewissen Dreistigkeit, dass sich die Bundeswehr im Rahmen der völkerrechtswidrigen „Nuklearen Teilhabe“<a href="#_ftn2">[2]</a><sup>,</sup><a href="#_ftn3"><sup>[3]</sup></a> an dem aktuellen NATO-Manöver «Steadfast Noon» (= standhafter Mittag) beteiligt. Dabei üben regelmäßig einmal jährlich einige europäische NATO-Staaten mit den USA den Einsatz der in Europa, u.a. in Büchel stationierten Atomwaffen<a href="#_ftn4">[4]</a>.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>An diesen Manövern beteiligen sich üblicherweise neben den Atommächten USA, Großbritannien, Frankreich und die Teilhabemächten Belgien, Deutschland und der Türkei. Aktuell sind mit Tschechien und Polen<a href="#_ftn5">[5]</a> auch Staaten dabei, die sich nicht an der nuklearen Teilhabe beteiligen. In Deutschland ist der Atomwaffenstützpunkt Büchel in der Eifel Zentrum der Aktivitäten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Durch die anstehende Modernisierung sollen aus den „einfachen“ (zum Abwurf vorgesehenen) Bomben zielgenau lenkbare Waffen werden, was ihre Wirkung (und Einsatzwahrscheinlichkeit) deutlich steigern wird. Vorgesehen ist die Stationierung der neuen Waffen zunächst bis 2035.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Aktuell sind die Waffen wohl am ehesten im Ernstfall gegen Russland gerichtet. Da eine Luftbetankung bewaffneter Tornados zu gefährlich ist, ist die Reichweite auf ca. 1.000 km Entfernung (max. 1.389 km, Luftbetankung beim Rückflug z.B. über Skandinavien) beschränkt. Damit scheiden Einsätze gegen den Iran und erst recht – wie aktuell auch spekuliert – gegen Nordkorea aus.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Ein derartiges Manöver – und die Unterstützung durch die deutsche Regierung – in der aktuellen politischen Weltlage</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>mit einer deutlichen Verschärfungen der Spannungen zwischen NATO und Russland, bis hin zu Überlegungen bezüglich eines Atomschlags<a href="#_ftn6">[6]</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>der Eskalation inkl. drohender gegenseitiger Vernichtung zwischen Nordkorea und den USA und</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>dem damit verbundenen Risiko einer nuklearen Aufrüstung in Ostasien sowie</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>der von Trump losgetretenen Diskussion um die Kündigung des Iran-Atom-Vertrages</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><ul><li>ist nicht nur dumm und dreist, sie ist auch sicherheitspolitisch völlig kontraproduktiv!</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Gleichzeitig ist es eine schallende Ohrfeige für die UN und alle unterstützenden Staaten in Anbetracht des gerade verabschiedeten Atomwaffenverbotsvertrages sowie für das Nobel-Komitee in Anbetracht der Preisverleihung an ICAN. Die NATO und die deutsche Regierung zündeln bewusst mit dem Feuer über dem offenen Schwarzpulverfass!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>[1] <a href="http://www.heute.de/neuer-vertrag-zu-verbot-von-atomwaffen-vor-uno-in-new-york-unterzeichnet-47985218.html">http://www.heute.de/neuer-vertrag-zu-verbot-von-atomwaffen-vor-uno-in-new-york-unterzeichnet-47985218.html</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>[2] <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Nukleare_Teilhabe">https://de.wikipedia.org/wiki/Nukleare_Teilhabe</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>[3] <a href="http://www.bits.de/public/articles/nvv-05.htm">http://www.bits.de/public/articles/nvv-05.htm</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>[4] <a href="https://www.stoerfall-atomkraft.de/site/aktualisierung-s-79f-neu-deutsche-teilhabe-an-us-atomwaffen/">https://www.stoerfall-atomkraft.de/site/aktualisierung-s-79f-neu-deutsche-teilhabe-an-us-atomwaffen/</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>[5] <a href="http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/rheinlandpfalz/rheinlandpfalz/Rheinland-Pfalz-und-Nachbarn-Nato-uebt-in-Buechel-Atombomben-Einsaetze;art806,4721809">http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/rheinlandpfalz/rheinlandpfalz/Rheinland-Pfalz-und-Nachbarn-Nato-uebt-in-Buechel-Atombomben-Einsaetze;art806,4721809</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>[6] <a href="https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/05/23/frueherer-nato-general-spricht-offen-vom-atom-krieg-mit-russland/">https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/05/23/frueherer-nato-general-spricht-offen-vom-atom-krieg-mit-russland/</a></p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 25 Oct 2017 01:09:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>TO-1: Tagesordnung</title>
                        <link>https://andernach.antragsgruen.de/andernach/Tagesordnung-29519</link>
                        <author>Landesvorstand</author>
                        <guid>https://andernach.antragsgruen.de/andernach/Tagesordnung-29519</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Samstag, 11. November 2017, Beginn: 11:00 Uhr</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 1 Begrüßung und Formalia</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 2 Aktuelle Politische Lage</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• Aussprache zur Bundestagswahl</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• Aussprache zur aktuellen Lage in Rheinland-Pfalz</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 3 Familienpolitik</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>FA-1 &quot;Die Zukunft des Landes familiengerecht gestalten&quot;</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 4 Finanzen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Haushaltsüberwachung 2017</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Soll/Ist-Vergleich 2017</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Erläuterungen zur Haushaltsüberwachung</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Haushalt 2018</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>H-1 Plan Haushalt 2018</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mittelfristige Finanzplanung bis 2022</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Erläuterungen zum Haushalt 2018</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 5 Starke GRÜNE für Rheinland-Pfalz</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>G-1 &quot;GRÜNER Wissenstausch: beitragsfrei, partizipativ, GRÜN&quot;</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Sonntag, 12. November 2017, Beginn: 10:30 Uhr</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 6 Gesundes Essen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>E-1 &quot;Nachhaltige und gesunde Ernährung sind so gefragt wie noch nie&quot;</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 7 Nachwahlen Bundesgremien und Landesschiedsgericht</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• Nachwahl Länderrat</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• Nachwahl Bundesfinanzrat</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>• Nachwahl Ersatz-Beisitzer/innen Landesschiedsgericht</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 8 Anträge</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>A-1 &quot;Staus vermeiden, Lärm und - Schadstoffe reduzieren, Gesundheit schützen, Stadtraum besser nutzen: Verkehrswende für Rheinland-Pfalz jetzt!&quot;</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>A-2 &quot;BAföG-Höchstsatz für Kurzzeitpraktikant*innen&quot;</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>A-3 &quot;Europäische Bürgerinitiative nutzen&quot;</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>A-4 &quot;Verkehrswende in Rheinland-Pfalz jetzt! - Moselaufstieg verhindern&quot;</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 9 Verschiedenes</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 07 Oct 2017 23:00:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A-4: Verkehrswende in Rheinland-Pfalz jetzt! - Moselaufstieg verhindern.</title>
                        <link>https://andernach.antragsgruen.de/andernach/Verkehrswende_in_Rheinland-Pfalz_jetzt_-_Moselaufstieg_verhindern_-28188</link>
                        <author>Kreisverband Trier (beschlossen am: 04.10.2017)</author>
                        <guid>https://andernach.antragsgruen.de/andernach/Verkehrswende_in_Rheinland-Pfalz_jetzt_-_Moselaufstieg_verhindern_-28188</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Den Moselaufstieg verhindern!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Gegen Landschaftszerstörung und Flächenfraß</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Für ein integriertes umweltfreundliches Verkehrskonzept in der Region</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Bundesverkehrswegeplan, die Wunderlampe</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit dem Bundesverkehrswegeplan 2030, vorgelegt vom Bundeskabinett im August 2016, wurde der Moselaufstieg erneut in den vordringlichen Bedarf aufgenommen. Dieser Überraschungscoup gelang dem ehemaligen CDU-Bundestagsabgeordneten Bernhard Kaster, in engem Schulterschluss mit CSU-Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Anders als gemauschelt nicht zu erklären.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Grundlage für die Auflistung im Bundesverkehrswegeplan ist offenbar die falsche Behauptung und Einstufung des Moselaufstiegs als planfestgestellt, obwohl das Oberlandesgericht Koblenz den Planfeststellungsbeschluss bereits 2005 für rechtswidrig erklärt hatte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ebenso wenig ist nachvollziehbar, wie der Moselaufstieg von einer ihn zurückweisenden Kosten-Nutzen-Bewertung von 1,3 (BVWP 2003) ohne geänderte Rahmenbedingungen um das 10fache hochgestuft werden konnte (10,8 BVWP 2016).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Ankündigung von Landesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) den Baubeginn für den Moselaufstieg noch bis 2020 zu bewerkstelligen, ist vor diesem Hintergrund ein Affront gegen alle Triererinnen und Trierer.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wieder sollen Hunderte von Millionen in eine natur- und klimazerstörende Infrastruktur gesteckt werden, die nachgewiesenermaßen keinen verkehrsentlastenden Effekt haben wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Landesdelegiertenversammlung hält daher an ihrer schon zuvor vorgebrachten Forderung an Land und Bund fest:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Die in der Region geplanten Infrastrukturvorhaben werden unter Einbeziehung der Potentiale eines Ausbaus des ÖPNV/SPNV zur Entlastung der Straßeninfrastruktur bewertet. Auf dieser Grundlage wird gemeinsam mit der Stadt Trier und der Region Trier/Luxemburg ein nachhaltiges Verkehrskonzept im Sinne einer alle Verkehrsträger übergreifenden Gesamtkonzeption zur Verbesserung der Verkehrssituation entwickelt. Den Bau des Moselaufstiegs und der Meulenwaldautobahn lehnen wir ab. </strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Die Projekte Moselaufstieg und Meulenwaldautobahn sollen aus der überregionalen Planung im LEP IV gestrichen werden. </strong></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Für uns vor Ort bedeutet dies auch, dass der Verankerung der Verkehrsprojekte Moselaufstieg und Meulenwaldautobahn in Flächennutzungsplänen nicht zugestimmt werden kann.</strong></li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Moselaufstieg und Meulenwaldautobahn</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Man kann es gleich zu Beginn und laut sagen: Die Projekte Moselaufstieg und Meulenwald­autobahn spielen im bundesweiten Vergleich ihrer verkehrswirtschaftlichen Bedeutung eine absolut untergeordnete Rolle.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Klar: Es gibt eine fehlgeleitete Infrastrukturpolitik vergangener Jahrzehnte, für die intelligenter Städtebau und umweltschonende Mobilität ein Fremdwort waren. Aus der Bundesperspektive muten die weitgehend hausgemachten Probleme der Trierer Immobilität eher rührend an; sie sollten daher auch durch ein neues Denken und neue Konzepte auf regionaler und Landesebene mit Unterstützung des Bundes gelöst werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es folgt der Versuch, in die Geschichte der beiden Mythen Moselaufstieg und Meulenwald­autobahn, die später verniedlichend „West- und Nordumfahrung Trier“ getauft wurden, einen roten Faden zu bringen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Moselaufstieg und Meulenwaldautobahn: Mythen der Vergangenheit</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts war trotz Ölkrise weiterhin die Vorstellung dominant, durch Fernstraßenbau seien nicht nur grenzenlose Mobilität, sondern auch wirtschaft­licher Aufschwung und neue Arbeitsplätze zu sichern. Diese Haltung war personifiziert im rhein­land-pfälzischen Wirtschafts- und Verkehrsminister Heinrich Holkenbrink (CDU, 1971-1985), unter dessen Ägide die linksrheinische Autobahn A 61, aber auch die Komplettierung der A 48 Koblenz-Trier Realität wurden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Übersetzt auf die B 51 hieß dies: Für Trier sollte eine großräumige, weitgehend vierspurige west­liche Umfahrung von Saarburg über Konz nach Helenenberg mit Weiterführung nach Bitburg realisiert werden, der überregionale Bedeutung zukomme. 1980 wurde für den Abschnitt Konz-Helenenberg das raumplanerische Verfahren eröffnet; wegen der Umweltverträglichkeitsprüfung und kritischen Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange wurde das Projekt eingemottet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Für die „abgespeckte“ Version wurde das raumplanerische Verfahren 1985 aufgenommen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Dieses Mal blieb dieses Verfahren seitens der Bürgerinnen und Bürger in der Region jedoch nicht unbemerkt. Insbesondere in der Gemeinde Igel sammelten sich die Bürger und gründeten die Bürgerinitiative „Besorgte Bürger aus Igel und Liersberg“. Ihr Hauptargument: Die geplante B51 als überregionale Fernverkehrsverbindung in Nord-Süd-Richtung werde den belastenden regionalen Verkehr in Ost-West-Richtung (sprich: Tanktourismus und Co.) nicht vermindern. Auch der Ver­kehrs­club VCD und der BUND sprangen den Igelern zur Seite: Neben dem zusätzlich ausgelösten Verkehr bringe der „Igelaufstieg“ (wie er damals schelmisch genannt wurde) eine massive Beein­trächtigung der Luftqualität im Trierer Talkessel mit sich; er gefährde das Natur­schutzgebiet der Kiesgruben „Dennersacht“ und bedeute das Aus für mehrere Hektar Wald und Streuobstwiesen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Bürgerinitiative nahmen – mit Unterstützung der Grünen – 1989 erfolgreich an der Kommu­nalwahl teil und vertraten nun auch in der Kommunalpolitik ihre Standpunkte. In Beschlüssen von 1992, 1993 und 1994 lehnten sie die vorgelegten Varianten für die B51neu ab, allerdings mit dem einschränkenden Nebensatz: solange es keine Ortsumgehung der B 49 für Igel gibt. Zum Ende des Raumordnungsverfahrens erreicht die Bürgerbewegung ihren Höhepunkt. Es werden mehrere Tausend Eingaben eingereicht, und am 20.11.1994 <strong>nehmen 2.000 bis 3.000 Menschen zwischen Igel und Zewen an einer Demonstration gegen den Moselaufstieg teil.</strong> Im Trierer Stadtrat gibt es am 12.01.1995 indessen eine kuriose Abstimmung mit einer Stimme Mehrheit für den Moselaufstieg. Dieter Lintz kommentierte hierzu in einer Rückschau im Trierischen Volksfreund : „Sie (die Mehrheit) kam von einem durch übermäßigen Alkoholgenuss sichtlich nicht mehr seiner Sinne mächtigen Ratsmitglied, das ursprünglich angekündigt hatte, gegen den Aufstieg zu stimmen, dann aber von seiner Fraktion coram publico „eingenordet“ wurde.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Noch im Februar des gleichen Jahres 1995 verkündete die Landesregierung, dass das Raum­ordungs­verfahren abgeschlossen wurde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Nach unserer Ansicht wurden alle grundsätzlichen Einwände gegen den Moselaufstieg einfach vom Tisch gewischt. Die sogenannte Null-Variante, also der Verzicht auf den Autobahnzubringer etwa zugunsten einer Stärkung der Bahn, hat keine Berücksichtigung gefunden.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Justiz und Grüne stoppen den Moselaufstieg</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Eine Wende in der Beurteilung des Projekts Moselaufstieg trat 1998 mit Regierungsübernahme durch Rot-Grün in Berlin ein. Zwar konnte der rheinland-pfälzische Landesbetrieb Straßen und Verkehr im März 2003 noch das Planfeststellungsverfahren für den Moselaufstieg beantragen und der Trierer Stadtrat im Juli 2003 eine weitere Resolution für den Autobahnzubringer beschließen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Doch damit war nicht zu verhindern, dass das Projekt wegen seiner schlechten Nutzen-KostenRelation vom „vordringlichen“ in den „weiteren Bedarf“ des Bundesverkehrswegeplans und des Bedarfsplans für Bundesfernstraßen herabgestuft wurde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Eine weitere schwere Niederlage mussten die Planungsbehörden im Mai 2005 einstecken. Der von ihnen im Vorjahr herausgegebene Planfeststellungsbeschluss wurde vom Oberverwaltungsgericht Koblenz als rechtswidrig kassiert.</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Was folgte, war ein kollektiver Aufschrei, der vom Trierer Bundestagsabgeordneten Bernhard Kaster (CDU) über den Noch-Landesverkehrsminister Hans-Artur Bauckhage (FDP) bis hin zum neuen Landesverkehrsminister Hendrik Hering (SPD) reichte.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Motto: Die Grünen haben die Herabstufung des Moselaufstiegs betrieben, und damit wurde ein für die Region lebenswichtiges Infrastrukturprojekt verhindert. Die SPD-Alleinregierung in Mainz (2006-2011) kündigte denn auch an, in den Beratungen zum neuen Bedarfsplan für Bundes­fernstraßen die Höherstufung der „Westumfahrung Trier“ in den „vordringlichen Bedarf“ vorzu­schlagen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Varianten, Analysen, Chancen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Neuen Auftrieb bekam die Diskussion um das Projekt auch durch den von der Stadt Trier im Januar 2007 eingebrachten Vorschlag, die Trasse des Moselaufstiegs nach Trier-Euren zu verlegen – als Verlängerung der Konrad-AdenauerBrücke. Eine in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie kam allerdings zu dem Ergebnis, dass alle geprüften Varianten mit hohen Kosten und erheblichen Umwelteingriffen verbunden wären.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der Landkreis freute sich, denn sie hielten wegen der besseren Verkehrsanbindung des Saarburger und Konzer Raums die Variante A zwischen Igel und Zewen weiterhin für die beste. Wenn es schon bei der alten, vergeblich planfestgestellten Trasse bleiben sollte, so musste man doch im Vorfeld der Neuaufstellung des Bundesverkehrswegeplans Nachweise bringen, ob mit ihr und auch der „nachgelagerten“ Meulenwaldautobahn tatsächlich Verkehrsentlastungseffekte zu erwarten sind. Das Land gab mit dieser Absicht über den Landesbetrieb Mobilität die Studien „Verkehrsuntersu­chung Raum Trier-Luxemburg 2008“ und die „Großräumige Verkehrsuntersuchung Mosel-SaarEifel“ in Auftrag.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Bei genauerer Betrachtung der Studien wird deutlich, dass die Entlastungseffekte sehr ungleich verteilt sind und es Straßenabschnitte gibt, die gar mit Mehrbelastungen rechnen müssten (Bsp. Trier-Zewen). Die Studien lassen zudem die Frage außer Acht, mit welchen Alternativen zum Straßenneubau vergleichbare Entlastungseffekte zu erzielen wären.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Verkehrskonzept der neuen rotgrünen Landesregierung bis Ende 2012</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Genau dieser letzte Aspekt wurde von den Grünen erfolgreich in den Koalitionsvertrag mit der SPD eingebracht. Dort heißt es wörtlich: Die in der Region geplanten Infrastrukturvorhaben werden unter Einbeziehung der Potentiale eines Ausbaus des ÖPNV/SPNV zur Entlastung der Straßen­infrastruktur bewertet. Auf dieser Grundlage wird gemeinsam mit der Stadt Trier und der Region Trier/Luxemburg ein nachhaltiges Verkehrskonzept im Sinne einer alle Verkehrsträger übergreifen­den Gesamtkonzeption zur Verbesserung der Verkehrssituation entwickelt. Ziel ist, auf den Bau des Moselaufstiegs und der Meulenwaldautobahn zu verzichten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Der Meulenwald – Waldgebiet des Jahres 2012</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Der 9.000 Hektar große Meulenwald zwischen den Flussläufen von Kyll und Salm wurde erst jüngst vom Bund Deutscher Forstleute zum Wald des Jahres 2012 ausgerufen. Dass er Transitgebiet für Fernverkehre via Autobahn werden soll, glaubte eigentlich niemand mehr. Auf den Straßenkarten der Zeit war zwar seine gedachte Linie noch präsent, aber heftige Widerstände aus den Anliegergemeinden und andere prioritäre Straßenprojekte sorgten für sein vorläufiges Ver­schwinden in den Schubladen der Amtsstuben. Bei der Neuaufstellung des Bundesverkehrs­wegeplans 1985 fiel die Meulenwaldautobahn durch, weil sie das schlechteste Kosten-Nutzen-Verhältnis aller Autobahnprojekte in Rheinland-Pfalz aufwies. Doch 1992 wurde die Planung erneut wie Phönix aus der Asche geholt und von Landesverkehrsminister Rainer Brüderle (FDP) für den neuen Bedarfsplan für Bundesfernstraßen vorgeschlagen. Begründung: Die Anbindung der Autobahn A 48 Luxemburg – Trier - Koblenz sei unbefriedigend, und aus verkehrs- und strukturpolitischer Sicht sei der „Lückenschluss“ im Hinblick auf die Vollendung des Europäischen Binnenmarktes von besonderer Bedeutung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p><strong>Umweltschädlich, teuer, unnütz</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wirklicher Erfolg blieb diesen Ambitionen nicht beschieden, da die Meulenwaldautobahn der Projektbewertung weiterhin nicht standhielt und mit dem Vermerk „Kein anerkannter Bedarf“ in die hinteren Ränge verwiesen wurde. Insbesondere machten die ökologischen Aspekte auch den Prüfern Sorge. In der Umweltrisikoeinschätzung für den Bedarfsplan heißt es unter anderem: „Fast im gesamten Korridor hoch empfindliche Lehmböden“ – „Wasser in Teilen (insbesondere die Talräume) hoch empfindlich“ – „Biotope in großen Teilen hoch empfindlich“. Die Landesregierung reagierte nach dieser Niederlage mit der Prüfung von Varianten, die eure Tunnellösungen beinhalteten. Im Vorfeld der Neuaufstellung des Bedarfsplans beschwor ein CDU-Bundestags­abgeordneter im November 1997 die Gefahr, dass „ohne dieses Projekt der Kollaps der Verkehre zwischen Skandinavien und Südfrankreich jenseits der Jahrtausendwende“ stattfinde. Wie schon der Moselaufstieg, so fand auch die Meulenwaldautobahn unter der rot-grünen Bundesregierung keine Aufnahme in den „vordringlichen Bedarf“ des Bundesverkehrswegeplans 2003. Der Grund: das nicht ausgleichbare hohe ökologische Risikopotential.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die Befürworter des Projekts – CDU, IHK, Teile der SPD – erreichten jedoch, dass Teilplanungen stattfinden durften.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 07 Oct 2017 21:12:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A-2: BAföG-Höchstsatz für Kurzzeitpraktikant*innen</title>
                        <link>https://andernach.antragsgruen.de/andernach/Bafoeg-Hoechstsatz_fuer_Kurzzeitpraktikantinnen-63446</link>
                        <author>Benjamin Buddendiek (KV Koblenz), Carl-Bernhard von Heusinger (KV Koblenz), Laura Schulz (KV Mainz-Bingen), Milan Sühnhold (KV Altenkirchen), Alexander Kouril (KV Westerwald), Martin Schmidt (KV Koblenz), Johanna Ritter (KV Rhein-Pfalz), Felix Schmidt (KV Zweibrücken), Nicklas Pfeiffer (KV Landau), Christian Bayerlein (KV Koblenz), Haureh Hussein (KV Trier), Laura Martin-Martorell (KV Koblenz), David Tondera (KV Koblenz), Gregor Landwehr (KV Koblenz), Misbah Khan (KV Bad Dürkheim), Sven Dücker (KV Trier), Matthias Bihn (KV Worms);</author>
                        <guid>https://andernach.antragsgruen.de/andernach/Bafoeg-Hoechstsatz_fuer_Kurzzeitpraktikantinnen-63446</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die LDV möge beschließen, dass der Landesverband seinen Praktikant*innen, die weniger als 3 Monate angestellt sind und daher nicht den Mindestlohn erhalten müssen, trotzdem mindestens den Bafög-Höchstsatz bezahlt. Den Praktikant*innen darf dadurch kein finanzieller Nachteil entstehen.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Wir setzen uns schon immer für soziale Gerechtigkeit und den Mindestlohn ein. Der DGB empfiehlt den Bafög-Höchstsatz für Praktika unter 3 Monate und ich finde daran sollten wir uns auch orientieren, damit sich auch jede*r ein Praktikum bei uns leisten kann.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 07 Oct 2017 18:25:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A-3: Europäische Bürgerinitiative nutzen</title>
                        <link>https://andernach.antragsgruen.de/andernach/Europaeische_Buergerinitiative_nutzen-26733</link>
                        <author>Klaus Puchstein (KV Ahrweiler), Torsten Klein (KV Westerwald), Christoph Scheuer (KV Ahrweiler), Dr. Natalie Wendisch (KV Ahrweiler), Tabea Rößner (KV Mainz), Corinna Rüffer (KV Trier), Daniel Köbler (KV Mainz), Wolfgang Treis (KV Mayen-Koblenz), Anne Spiegel (KV Speyer), Anna Neuhof (KV Altenkirchen), Paul Bunjes (KV Kaiserslautern), Dr. Annelie Scharfenstein (KV Westerwald), Michael Musil (KV Westerwald), Detlev Jacobs (KV Westerwald), Manuela Groß (KV Ahrweiler), Birgit Stupp (KV Ahrweiler);</author>
                        <guid>https://andernach.antragsgruen.de/andernach/Europaeische_Buergerinitiative_nutzen-26733</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die EBI Europäische Bürgerinitiative (ECI European Citizens Initiative) ist ein basisdemokratisches politisches Instrument, um Anliegen direkt an die Europäische Kommission heranzutragen. Ist eine EBI erfolgreich, wird sie von der Europäischen Kommission bearbeitet und in die Überlegungen einbezogen, einen Gesetzesentwurf daraus zu initieren, zudem kann die EBI in einer öffentlichen Anhörung vor dem EU Parlament vorgestellt werden. Da EU-Recht von den Mitgliedsstaaten in Landesrecht umgewandelt wird, ist mit Hilfe einer EBI Einfluss auf die Bundesregierung und das Bundesparlament möglich. Bündnis 90 Die Grünen müssen aus ihrem Selbstverständnis heraus dieses basisdemokratische Instrument intensiv nutzen. Außerdem ist es sinnvoll, weil es die Möglichkeit bietet, die Bundesregierung durch die Legislative und die Kommission in den Zangengriff zu nehmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der technische Ablauf und alle relevanten Dinge, die beachtet werden müssen, findet man auf der Homepage der EU. <a href="http://ec.europa.eu/citizens-initiative/public/welcome?lg=de">http://ec.europa.eu/citizens-initiative/public/welcome?lg=de</a></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ganz wichtig ist eine intensive Vorbereitungsphase für eine EBI, damit möglichst viele Menschen wissen, dass sie gestartet werden soll. Sie können dann direkt nach dem Start die EBI unterzeichnen, weitere Unterschriften können danach innerhalb eines Jahres gesammelt werden. 20 der gescheiterten EBI waren wegen mangelnder Unterstützung nicht erfolgreich. Wir vermuten, dass wenig Marketing stattgefunden hat und die Vorbereitungsphase zu kurz war. Eine sehr gute Vorbereitung erkennt man daran, wenn Kommission und Bundesregierung bereits vor dem Start der EBI wegen der öffentlichen Diskussion zum Thema und überwiegender Zustimmung in der Bevölkerung die Inhalte der geplanten EBI umsetzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Insgesamt waren seit Einrichtung der EBI im Jahr 2012 nur 3 EBI erfolgreich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für die unten aufgeführten laufenden EBI bitten wir den LaVo, jeweils eine Stellungnahme der zuständigen Grünen MDB und der Grünen MdEP anzufordern. Mit diesen Stellungsnahmen als Grundlage sollen Grüne in ihren KV und OV auf allen Ebenen diskutieren und ggf. öffentliche Informationsveranstaltungen dazu durchführen. Es soll erreicht werden, dass die EBI landesweit und bundesweit öffentlich diskutiert werden. Die LAG Europa soll dieses Vorgehen in der BAG Europa vorstellen und darum bitten, dass in allen Bundesländern entsprechend vorgegangen wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In der folgenden Auflistung bedeutet Termin das letztmögliche Datum zur Unterzeichnung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="http://ec.europa.eu/citizens-initiative/public/initiatives/open/details/2017/000001">Europäische Bürgerinitiative: Europäisches Ausweisdokument für Freizügigkeit</a> Termin 11.1.18</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="http://ec.europa.eu/citizens-initiative/public/initiatives/open/details/2017/000003">Unionsbürgerschaft für die Europäerinnen und Europäer: In Vielfalt geeint trotz Bodenrecht und Abstammungsrecht</a> Termin 27.3.18</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="http://ec.europa.eu/citizens-initiative/public/initiatives/open/details/2017/000004">Minority SafePack - eine Million Unterschriften für die Vielfalt Europas</a> Termin 3.4.18</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="http://ec.europa.eu/citizens-initiative/public/initiatives/open/details/2017/000005">Erhalt der Unionsbürgerschaft</a> Termin 2.5.18</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="http://ec.europa.eu/citizens-initiative/public/initiatives/open/details/2017/000006">Für die Verringerung der Lohnungleichheiten und wirtschaftlichen Unterschiede, die die EU auseinanderbrechen lassen!</a> Termin 22.5.18</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="http://ec.europa.eu/citizens-initiative/public/initiatives/open/details/2017/000007">Stop Extremism</a> Termin 12.6.18</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><a href="http://ec.europa.eu/citizens-initiative/public/initiatives/open/details/2017/000008">STOP TTIP</a> Termin 10.7.18</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für folgende Themen schlagen wir vor, dass die Grünen selbst EBI starten:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bezahlbarer Wohnraum für alle Menschen in Europa, Regionale elektrische Großspeicher in ganz Europa, Einheitlicher Europäischer gesetzlicher Feiertag, Naturschutznetz in Europa – Geschützte Naturraumverbindungen zwischen Schutzgebieten, Rentenbeitragsfortzahlungen für Eltern während Erziehungszeiten in ganz Europa, Verpackungen reduzieren – Plastik vermeiden, Präventive Gesundheitsvorsorge kostenfrei, Atomkraftwerksbetreiber verpflichten die Schadenshöhe bei einem GAU vollständig zu versichern, Jedem Schwein ein Minimum von 2,3 qm im Stall und Auslauf zwingend zu Verfügung stellen</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die EBI steht als Plebiszit an die Europäische Kommission zur Verfügung. Als ursprünglich basisdemokratische Partei betrachten wir es als Verpflichtung, dass wir dieses Instrument beachten und nutzen.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 06 Oct 2017 17:03:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>G-1: GRÜNER Wissenstausch: beitragsfrei, partizipativ, GRÜN </title>
                        <link>https://andernach.antragsgruen.de/andernach/GRUeNER_Wissenstausch_beitragsfrei_partizipativ_GRUeN_-58056</link>
                        <author>Landesvorstand, David Profit (KV Alzey-Worms), Ise Thomas (KV Mainz), Michael Henke (KV Bad Kreuznach), Corinna Rüffer (KV Trier), Daniel Köbler (KV Mainz), Tabea Rößner (KV Mainz), Johannes Wiegel (KV Trier), Katrin Eder (KV Mainz), Tobias Lindner (KV Germersheim), Martina Mann (KV Alzey-Worms), Lukas Hartmann (KV Landau), Andrea Müller-Bohn (KV Mainz-Bingen), Raik Dreher (KV Ludwigshafen), Mandy Rönicke (KV Mainz), Wolf Buchmann (KV Trier), Christian Viering (KV Mainz), Danny Behrendt (KV Landau) Klaus Puchstein (KV Ahrweiler), Anna Neuhof (KV Altenkirchen), Katrin Donath (KV Altenkirchen), Armin Grau (KV Rhein-Pfalz), Felix Schmidt (KV Zweibrücken), Misbah Khan (KV Bad Dürkheim), Fabian Ehmann (KV Mainz);</author>
                        <guid>https://andernach.antragsgruen.de/andernach/GRUeNER_Wissenstausch_beitragsfrei_partizipativ_GRUeN_-58056</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Ausgangspunkt</strong><br>
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sind eine wertegeleitete Partei, die auf der Kreativität, den Kenntnissen und Kompetenzen ihrer Mitglieder sowie auf dem Austausch mit Initiativen, Verbänden, Gruppen der sozialen Bewegungen, Verwaltungen und der Wissenschaft aufbaut. Wir sind eine Partei, die daran glaubt, dass unsere Mitglieder in ihren jeweiligen Mandaten, Ämtern und Positionen im GRÜNEN Sinne Verantwortung übernehmen, Problemlagen fundiert erarbeiten, GRÜNE Politik voranbringen und ihre Erfahrungen, Kompetenzen und ihr Wissen mit anderen teilen. Das hat in den letzten Jahrzehnten so gut geklappt, dass wir gemeinsam mit vielen Menschen die Parteienlandschaft, Kommunen, Rheinland-Pfalz und Deutschland mitverändert haben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz wollen diese guten Erfahrungen zu einem wichtigen Baustein ihrer eigenen parteiinternen Bildungsarbeit machen. Aufgabe der parteiinternen Bildungsarbeit ist es, den politisch aktiven Mitgliedern und den an der praktischen Politik interessierten Mitgliedern notwendiges Wissen und notwendige Kompetenzen zu vermitteln und ihnen Raum für das eigene Erfahren zu geben. Wir haben viele Mitglieder, die ein für unsere Politik wertvolles Wissen oder eine dafür bedeutsame Kompetenz anderen vermitteln können. Wir haben viele Mitglieder, die dieses Wissen oder diese Kompetenz noch erwerben wollen, um sie in praktische Politik einzubringen. Wir stoßen mit den traditionellen Bildungsformen in Form von Seminaren des Landesverbandes oft an Grenzen. Wir wollen die klassische parteiinterne Bildungsarbeit nun durch das Prinzip des GRUNEN Wissenstauschs ergänzen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Das wollen wir erreichen</strong><br>
GRÜNER Wissenstausch ermöglicht interessierten Mitgliedern nachfrage- und praxisorientiert ihr erworbenes Wissen und Kompetenzen zu teilen bzw. zu erhalten. Das kann in Form von Mentoring (1. Säule), landesweiten Fortbildungen unterschiedlicher Dauer (2. Säule) oder bei Veranstaltungen vor Ort (3. Säule) erfolgen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>So wollen wir den GRÜNEN Wissenstausch organisieren</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Der Landesvorstand benennt einen Koordinationskreis, bestehend aus Verantwortlichen LaVo-Mitgliedern und je einer verantwortlichen Person pro Säule. Diese organisieren den Wissenstausch und legen die Spielregeln hierfür fest. Der Koordinationskreis entwickelt Musterformate für das Mentoring bzw. für Fortbildungen und unterstützt Interessierte bei der Konzeption und Organisation der Angebote. Er organisiert die Evaluation. Er soll Kooperationen mit Organisationen in der GRÜNEN Bewegung eingehen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Auf der Internetseite des Landesverbandes wird ein Pool für Mentor*innen bzw. Fortbildungsreferent*innen aufgebaut. In jeder Säule werden die Angebote transparent dargestellt. Es wird in weiterer geeigneter Weise hierauf transparent hingewiesen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Der Landesverband und die Kreisverbände werden gebeten, für die Angebote ihre Geschäftsstellen als Schulungsräume zur Verfügung zu stellen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Die Teilnehmenden tragen ihre Kosten selbst. Bei Angeboten vor Ort sollen die „Besteller*innen“ die Fahrtkosten des/der Referent*in tragen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Um den grünen Wissenstausch auch mittelfristig facettenreich und solide organisieren zu können, erarbeitet der Koordinationskreis Vorschläge, wie sich professionelle Unterstützung oder längerfristige Angebote insbesondere bei den begleiteten Mentoringangeboten finanziell absichern lassen. Dies könnten z.B. zweckgebundene Spenden oder ähnliche Unterstützungsangebote sein.</li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Umsetzung eines beim GRÜNEN Kongress diskutierten Projekts.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 06 Oct 2017 12:28:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A-1: Staus vermeiden, Lärm und - Schadstoffe reduzieren, Gesundheit schützen, Stadtraum besser nutzen:  Verkehrswende für Rheinland-Pfalz jetzt!</title>
                        <link>https://andernach.antragsgruen.de/andernach/Staus_vermeiden_Laerm_und_-_Schadstoffe_reduzieren_Gesundheit_schuetze-21877</link>
                        <author>Jutta Blatzheim-Roegler (KV Bernkastel-Wittlich), Andreas Hartenfels (KV Kusel), Dr. Bernhard Braun (KV Ludwigshafen), Katrin Eder (KV Mainz), Leo Neydeck (KV Rhein-Lahn), Karl-Wilhelm Koch (KV Vulkaneifel), Tabea Rößner (KV Mainz), Jutta Paulus (KV Neustadt/Weinstraße), Carsten Jansing (KV Rhein-Lahn), Birgit Alt-Resch (KV Bernkastel-Wittlich), Daniel Köbler (KV Mainz), Pia Schellhammer (KV Mainz-Bingen), Katharina Binz (KV Mainz), Waltraud Blarr (KV Neustadt),  Klaus Puchstein (KV Ahrweiler), Stefan Boxler (KV Bad Kreuznach), Ole Seidel (KV Trier), Ingrid Lambertus (KV Mainz), Brian Huck (KV Mainz), Martin Eberle (KV Rhein-Pfalz), Sara-Jane Potraffke (KV Rhein-Pfalz), Rainer Grun-Marquardt (KV Neustadt/ W.), Marcel Kühle (KV Mainz), Christoph Wagner (KV Mayen-Koblenz) , Torsten Klein (KV Westerwald)</author>
                        <guid>https://andernach.antragsgruen.de/andernach/Staus_vermeiden_Laerm_und_-_Schadstoffe_reduzieren_Gesundheit_schuetze-21877</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Umdenken in der Verkehrspolitik ist unausweichlich</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Diesel-Skandal hat das Ausmaß der kriminellen Energie etlicher Verantwortlicher der Autoindustrie zutage gebracht. Die unseligen Verflechtungen zwischen Industrie, Politik und Kontrollbehörden haben zu einem Betrug ungeheuerlichen Ausmaßes geführt. Leidtragende sind die Einwohner in den schadstoffbelasteten Innenstädten und die Dieselauto-Käufer*innen, deren Vertrauen in die Herstellerangaben missbraucht wurde. Der Dieselskandal hat aber auch gezeigt, dass unser Mobilitätskonzept in der Politik und in der Gesellschaft derzeit grundlegend in Frage gestellt werden muss. Nicht einmal alle modernen EURO 6-Diesel halten die Stickoxid-Grenzwerte im Fahrbetrieb ein. Aufgrund möglicher Gerichtsurteile nach Klagen der Deutschen Umwelthilfe drohen in manchen Städten Fahrverbote. Wir brauchen Lösungen, die sich auf einen stärkeren und vor allem abgasfreien ÖPNV konzentrieren, die Elektromobilität in den Fokus nehmen und den Fuß- und Radverkehr stärken</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für uns GRÜNE in Rheinland-Pfalz ist schon lange klar: Wir brauchen eine menschen- und umweltverträgliche Verkehrspolitik, welche die klima- und umweltschädlichen Emissionen in den Städten senkt, den Lärm reduziert, die Gesundheit schützt und die begrenzten Mittel effizient einsetzt. Wir wollen alltagstaugliche Wege entwickeln, um Verkehr zu vermeiden, zu verlagern oder verträglich abzuwickeln, ohne dass Menschen weniger mobil sein sollen. Dies gilt für die Städte gleichermaßen wie für den ländlichen Raum.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>Schon viel geschafft…</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir GRÜNE konnten für die Verkehrswende in Rheinland-Pfalz bereits einiges erreichen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Den <strong>Rheinland-Pfalz-Takt</strong> konnten wir deutlich ausbauen: Mit dem Ausbaukonzept ´Rheinland-Pfalz-Takt 2015 konnten eine erhebliche Angebotsausweitung erreichen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir konnten den <strong>ÖPNV</strong> in der <strong>Stadt</strong> stärken. Beispiele sind die <strong>Mainzelbahn</strong> und die Förderung von <strong>Wasserstoffbussen</strong> in Mainz. Im Ampel-Koalitionsvertrag haben wir erwirkt, dass das Land endlich wieder in die Förderung der <strong>Busbeschaffung </strong>einsteigt, vorausgesetzt, es handelt sich um schadstoffarme bzw. schadstofffreie Fahrzeuge .Mit dem Modellprojekt <strong>Rheinland-Pfalz Nord </strong>erstellen wir unter Hinzuziehung von neuen Angebotsformen (u.a. Bürgerbussen oder Anrufsammeltaxen) ein besseres ÖPNV-Angebot im ländlichen Raum.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Dort, wo kurz- und mittelfristig keine Wiederaufnahme des Schienenverkehrs möglich ist, sorgen wir mit Trassensicherungskonzepten langfristig dafür, dass mögliche Bahnstrecken erhalten bleiben. Für die <strong>Reaktivierung</strong> haben wir einen Haushaltstitel geschaffen, der diese Maßnahmen für nicht bundeseigene Eisenbahnstrecken unterstützt. Ein gutes Beispiel sind die Zellertalbahn und Wieslauterbahn, wo erfolgreich ein saisonaler Verkehr für Touristen geboten wird und wir so die Option auf die Einbeziehung in den Rheinland-Pfalz-Takt aufrechterhalten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir haben die finanzielle Ausstattung für den Bau von <strong>Radwegen</strong> erhöht. Während im Jahr 2016 noch 8,3 Millionen Euro für Radwege verausgabt wurden, stehen in den Jahren 2017 und 2018 jeweils 15 Millionen Euro zur Verfügung. Weitere 5,5 Millionen Euro Landesmittel können für den Bau von Radschnellverbindungen abgerufen werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir haben in den vergangenen Jahren darauf hingewirkt, dass wir auf Landesebene vorrangig in den <strong>Erhalt des Straßennetzes</strong> investiert haben, anstatt in den Neubau von Straßen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Mit der Einrichtung der „Lotsenstelle alternative Antriebe“ bei der Energieagentur Rheinland-Pfalz haben wir einen kompetenten Dienstleister im Land, der Kommunen und Unternehmen bei den Förderrichtlinien für die Umstellung auf alternative Antriebssysteme berät.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Wir haben die Landesbauordnung so verändert, dass es insbesondere in den Städten nun möglich ist, eigene Stellplatzsatzungen bei Neubauvorhaben zu erlassen, die eine Reduzierung der Stellplätze für den Individualverkehr vorsehen und gleichermaßen Stellplätze für Fahrräder vorsehen. Zudem ist es den Städten durch die Novelle ermöglicht, die Mittel aus der Stellplatzablöse auch für Projekte der nachhaltigen Mobilität wie den Radverkehr zu verwenden, die bisher an der Finanzierung gescheitert waren.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><em>…und noch viel zu tun:</em></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Die Mobilität steigt, die Herausforderungen wachsen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es sind noch viele Anstrengungen nötig, um bei gleichzeitig steigender Mobilität die Verkehrsbedingungen zu verbessern. In <strong>Rheinland-Pfalz</strong> pendeln täglich 1,1 Millionen Menschen zu ihrem Arbeitsplatz. Und mit insgesamt 75 Prozent liegt der Anteil der Menschen, die den Pkw nutzen, in unserem Flächenland höher als der bundesweite Anteil von 68 Prozent. Beim Einpendeln stehen die von Luftschadstoffen belasteten Städte Ludwigshafen (69 Prozent) und Koblenz (66,5 Prozent) an der Spitze. Zudem wachsen die Städte. Dies bedeutet, dass sowohl in den Städten aber auch bei den Verkehrsbeziehungen zwischen den Städten und dem Umland klug investiert werden muss. Wir wollen die Kommunen bei der Erstellung von Verkehrsentwicklungsplänen unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um die Klimaschutzziele aber auch die Einhaltung der Stickoxidwerte in den Städten zu erreichen, ist es unabdingbar, dass die Angebote im öffentlichen Verkehr und im Radverkehr so verbessert werden, dass mehr Menschen noch eher umsteigen können. Angebot schafft Nachfrage!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Da der Pkw aber in den ländlichen Regionen noch lange nicht vollständig ersetzt werden wird, muss die Attraktivität der Nutzung von emissionsfreien Autos weiter gestärkt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Fünf Punkte, für die wir GRÜNE in Rheinland-Pfalz uns einsetzen:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>1. Stärkung des ÖPNV</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Finanzierung erhöhen</strong>: Der auf den „Diesel-Gipfeln“ aufgelegte Mobilitätsfond von einer Milliarde Euro für die Luftverbesserung in den Städten kann lediglich ein erster Schritt sein. Nur mit einer Nahverkehrsoffensive und Bundesmitteln in Höhe von jährlich einer Milliarde Euro wird es gelingen, den öffentlichen Verkehr zum Leistungsträger einer ökologischen Verkehrswende zu machen. Dafür, und für eine stärkere Finanzierung aus Landesmitteln setzen wir uns ein. Mit einer Definition des Mindestangebots für den ÖPNV wollen wir dafür sorgen, dass dem im Grundgesetz verankerten Anspruch der Daseinsvorsorge auch im ländlichen Raum Rechnung getragen wird. In den Städten muss der ÖPNV in der Lage sein mit den Städten zu wachsen und gleichzeitig sozial verträgliche Fahrpreise bieten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Kommunen stärken und mehr Transparenz schaffen:</strong> Derzeit haben die Landkreise nur geringe Möglichkeiten, auf das Nahverkehrsangebot Einfluss zu nehmen, weil viele Zuschüsse direkt an die Unternehmen fließen. Wir wollen die Verteilung von Mittelzuwendungen für den ÖPNV so regeln, dass die Städte und Landkreise Linien gebündelt ausschreiben können und so selbst das Angebot festlegen. Dabei sind Sozialstandards sowie Regelungen zur Übernahme des Fahrpersonals festzulegen. Der Wettbewerb soll nicht auf dem Rücken der Arbeitnehmer*innen ausgetragen werden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Angebot verbessern: </strong>Wir wollen im Zuge der Novellierung des Nahverkehrsgesetzes erreichen, dass zukünftig in regelmäßigen Abständen ein Landesnahverkehrsplan im Dialog mit den Verbänden, Kommunen, den Verkehrsunternehmen und den Bürgerinnen und Bürgern erstellt wird, um das Angebot für die Fahrgäste zu verbessern.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Ausbau der Schieneninfrastruktur:</strong> Durch zusätzliche Gleistrassen und den Ausbau von Knotenpunkten durch den Bund kann die Schnelligkeit des ÖPNV gesteigert werden. Dies gilt insbesondere für die Stadt-Umland-Beziehungen, aber auch für Verbindungen über die Landesgrenzen hinaus z.B. ins Rhein-Main-Gebiet. Darüber hinaus müssen die geplanten Reaktivierungen im Rheinland-Pfalz-Takt umgesetzt werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Attraktivität steigern:</strong> Wir setzen uns für eine bessere Taktung der Verbindungen ein, eine Modernisierung des Streckennetzes sowie eine Qualitätsverbesserung des Zugmaterials einschließlich der Bereitstellung von freiem W-Lan.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Barrierefreiheit stärken:</strong> Wir wollen die Modernisierung von Bahn- und Bushaltepunkten ausweiten und dabei die Barrierefreiheit verbessern. Die Forderung des Bundes, alle Bahnsteige an DB-Strecken auf 76cm zu erhöhen lehnen wir ab, weil dann die zahlreichen neuen Regionalbahnen mit der landesweit abgestimmten Höhe von 55 cm nicht mehr barrierefrei erreichbar wären.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Investitionsförderung: </strong>bei der Neuanschaffung von Bussen insbesondere mit emissionsarmen Antrieben muss die Förderung schnellstmöglich umgesetzt werden</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Ein Ticket für ein Land:</strong> Wir wollen die Tarifstrukturen sukzessive vereinheitlichen, um künftig eine Haus-zu-Haus-Tarifierung zu ermöglichen, die die Nutzung aller Nahverkehrsmittel einschließt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Bessere Abos und niedrigere Preise:</strong> Ein wesentlicher Faktor für die Attraktivität des ÖPNV ist die Fahrpreisgestaltung. In den letzten Jahren sind die Fahrpreise insbesondere in den Ballungsräumen stark angestiegen. ÖPNV-Nutzung muss erschwinglich bleiben und von klein auf gelernt werden. Für Schülerinnen und Schüler, Auszubildende und alle im Bundesfreiwilligendienst wollen wir mit dem „einen Euro am Tag“-Ticket nach hessischem Vorbild ein günstiges und einfaches Angebot zur landesweiten Nutzung des ÖPNV schaffen. Das Jobticket soll allen Beschäftigten von Unternehmen und Behörden zur Verfügung stehen und günstiger werden. Dazu sollen Angebote mit den Verkehrsverbünden diskutiert werden. Darüber hinaus ist es notwendig, Verbünde und Kommunen bei der Einführung eines Sozialticket für Menschen mit geringem Einkommen und für Flüchtlinge zu unterstützen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Elektrifizierung von Bahnstrecken: </strong>Bahnfahren ist umweltfreundlich und stellt insbesondere mit den modernen Nahverkehrszügen ein lärmarmes Mobilitätsangebot dar. Anstelle einer klassischen Elektrifizierung können im Nahverkehr mit technologieoffenen Ausschreibungen von Zugkilometern auf nicht elektrifizierten Strecken, bei der mittelfristig Diesel- oder andere Verbrennungsmotoren ausgeschlossen werden, die weitgehende Emissionsfreiheit auf der Schiene erreicht werden. Wir setzen uns dafür ein, dass Durchgangsstrecken wie die Verbindung Neustadt/W – Karlsruhe schnellstmöglich durchgehend zweigleisig ausgebaut und elektrifiziert werden, um vor allem den schnellen Nahverkehr ausbauen zu können. Auch eng mit Hauptstrecken verknüpfte Regionalbahnlinien wie die Ahrtalbahn sollten auf ihre Eignung zur Elektrifizierung untersucht werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Alternativstrecke für das Mittelrheintal</strong>: hier muss die Landesregierung weiter hartnäckig bleiben und beim Bund die schnellstmögliche Erstellung einer Machbarkeitsstudie fordern, da dies bisher nicht im Vordringlichen Bedarf des BVWP berücksichtigt wurde.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>2. Stärkung des Radverkehrs:</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Radschnellwege ausbauen: Neue E-Bikes und Pedelecs schaffen neue Perspektiven für die Fahrradmobilität. </strong>Auf Bundesebene setzen wir uns deshalb für eine Investitionsoffensive für den Radverkehr ein, die insbesondere die Mittelzuweisung für Radschnellwege in den Blick nimmt. Die Kriterien für Radschnellwege in Flächenländern wie Rheinland-Pfalz müssen dabei überarbeitet werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Sichere Radrouten in den Städten:</strong> Wir wollen nicht nur Radschnellwege unterstützen sondern auch eine sichere Alltagsmobilität mit dem Rad ermöglichen. Dies bieten insbesondere Radrouten im bestehenden städtischen Straßennetz. Mit der Ausweisung von Fahrradstraßen sowie Investitionen in Ampeln, Markierungen usw. werden Radfahrer*innen sicher durch die Städte gelenkt.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Radverkehrsplan erstellen</strong>: Wir setzen uns dafür ein, dass ein Radverkehrsplan erstellt wird, der die Potentiale für den Radverkehr ermittelt sowie Konzepte für die Umsetzung von Maßnahmen beinhaltet.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Kommunikation verbessern:</strong> Insbesondere bei der Verbesserung des Alltagsradverkehrs in den Städten mangelt es an Koordination und Umsetzung. Wir machen uns dafür stark, die Kommunikation zwischen den einzelnen Akteuren (Kommunen, Land, Verbände, Vereine usw.) zu verbessern, um die Aufgaben auf den jeweiligen Ebenen besser bewältigen zu können. Darüber hinaus ist die Koordination mit den Nachbar-Bundesländern unabdingbar, um bspw. in der Metropol-Region Rhein-Neckar ein koordiniertes Angebot zu schaffen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>3. Stärkung der Infrastruktur für die Elektromobilität</em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Flächendeckende Versorgung: </strong>Wir wollen einen zügigen und zielstrebigen Ausbau der Ladeinfrastruktur, so dass im rheinland-pfälzischen Straßennetz im Umkreis von maximal 10 Kilometern (= maximal alle 20 Kilometer) ausreichend öffentlich zugängliche Ladesäulen vorhanden sind. Dabei müssen an Autobahnen und Fernstraßen ausschließlich Schnellladesäulen installiert werden. Alle P&amp;R-Plätze werden wir mittelfristig mit Lademöglichkeiten ausstatten.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Laden an Anwohnerparkplätzen</strong>: Aktuelle Studien belegen, dass bis zu 90 Prozent aller Ladevorgänge im privaten Bereich im Wohnumfeld oder am Arbeitsplatz stattfinden. Gerade in den Städten haben viele Menschen aber nicht die Möglichkeit, ein Elektroauto in der eigenen Garage zu laden. Wir wollen daher Pilotprojekte starten, die Städte dabei unterstützen, an Straßenlaternen kleine Ladestationen anzubringen, um Mieter*innen in Städten das Laden ihres Elektroautos zu ermöglichen. In Berlin oder München wurde diese Möglichkeit bereits erfolgreich getestet. Wo dies technisch nicht möglich ist, soll die unbürokratische Installation von Ladeinfrastruktur gefördert werden.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Laden am Arbeitsplatz</strong>: Viele Betriebe haben Parkplätze für Mitarbeiter*innen. Wir wollen insbesondere kleine und mittlere Betriebe dabei unterstützen, ihren Angestellten Lademöglichkeiten zur Verfügung zu stellen. Ein gutes Beratungsangebot soll den Betrieben helfen, die vorhandenen Fördermöglichkeiten zu nutzen.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><strong>Wohnungseigentums- und Mietrecht</strong>: Wir setzen uns auf Bundesebene für eine klare Regelung ein, unter welchen Voraussetzungen Mieter*innen und Wohnungseigentümer*innen einen Anspruch auf die Installation einer Lademöglichkeit haben.</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>4. Bessere Verknüpfung der einzelnen Verkehrsmittel </em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für einen neuen Mobilitätsansatz ist die bessere Verknüpfung (Intermodalität) der Verkehrsträger unerlässlich, beispielsweise die verkehrsträgerübergreifende Nutzung von Fahrrädern oder E-Bikes, Bus- und Bahn oder auch Carsharingsystemen. Dafür ist es unerlässlich, die Digitalisierung in diesem Bereich voranzutreiben. Denn nur mit digitalen Lösungen, in denen Wegeführung, Verkehrsmittelwahl, Ticketkauf usw ermöglicht werden, machen intermodales Verhalten attraktiv. Grünes Ziel ist, den Anteil des <a href="http://kommunalwiki.boell.de/index.php?title=Umweltverbundes&amp;action=edit&amp;redlink=1">Umweltverbundes</a>, also des nicht motorisierten und des öffentlichen Verkehrs, am Modal Split zu erhöhen. Darüber hinaus sehen wir auch in einem bedarfsorientierten Carsharing-Angebot oder einem Modell des „Nachbarschaftsautos“ Maßnahmen, um den Anteil des motorisierten Individualverkehrs (MIV) am Gesamtverkehr zu reduzieren. Weiterhin werden wir an den Umsteigepunkten verstärkt die sicheren Unterstell- und Lademöglichkeiten für Fahrräder und Pedelecs fördern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong><em>5. Fahrverbote vermeiden – Städte bei der Luftreinhaltung unterstützen </em></strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns dafür ein, dass zunächst alle möglichen Instrumente genutzt werden, um die rechtlich vorgeschriebenen Grenzwerte bei den Stickoxiden und Feinstäuben für Pkw einzuhalten und die Gesundheit der Einwohner*innen zu schützen. Die Verantwortung der Automobilhersteller steht dabei an erster Stelle. Aber auch der Bund ist in der Pflicht, mögliche Abgasstrang-Nachrüstungen, die den Stickoxidausstoß verringern, im Kraftfahrtbundesamt schnellstmöglich zu prüfen und zuzulassen. Sollten alle ergriffenen Maßnahmen dennoch nicht zu einer Einhaltung der Grenzwerte führen, braucht es eine bundeseinheitliche Regelung, zum Beispiel in Form einer „Blauen Plakette“ für Benzin- und Diesel-PKW, die die Grenzwerte einhalten. Nur so haben die betroffenen Städte im Falle gerichtlich verhängter Fahrverbote eine Handlungsgrundlage. Denn ohne Differenzierungsmöglichkeit droht ein Fahrverbot für ausnahmslos alle Dieselfahrzeuge. In der Regelung sollte festgelegt werden, wie eine entsprechende Zone gestaltet wird, wie die Kontrolle erfolgt und welche Ausnahmen und ggf. Härtefalltatbestände es geben darf. Die Städte dürfen hier nicht alleine gelassen werden, es wäre unsinnig, wenn es zu unterschiedlichen Regelungen in unterschiedlichen Städten käme.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Begründung erfolgt mündlich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 05 Oct 2017 10:57:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>FA-1: Die Zukunft des Landes familiengerecht gestalten</title>
                        <link>https://andernach.antragsgruen.de/andernach/Die_Zukunft_des_Landes_familiengerecht_gestalten-20709</link>
                        <author>Landesvorstand, Anne Spiegel (KV Speyer), Daniel Köbler (KV Mainz),</author>
                        <guid>https://andernach.antragsgruen.de/andernach/Die_Zukunft_des_Landes_familiengerecht_gestalten-20709</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Familie ist für uns GRÜNE überall da, wo Menschen verbindlich füreinander Verantwortung übernehmen – ob in klassischer Ehe mit oder ohne Kinder, alleinerziehend, in Patchwork oder in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft. Sie alle gilt es zu schützen und zu fördern. Dies gilt insbesondere für kinderreiche Familien und Alleinerziehende, denn diese sind besonders oft von Armut betroffen. Familie ist bunt und deshalb muss auch Familienpolitik bunt sein: Sie muss den unterschiedlichen Lebensentwürfen und Lebensumständen Rechnung tragen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE wissen: Familien sind heute so unterschiedlich, wie die Menschen, die sie bilden. Wir unterstützen es, wenn Menschen, die mitten im Leben stehen, in vielfältiger Weise gleichberechtigt Verantwortung füreinander übernehmen. So verteidigen wir die moderne und weltoffene Gesellschaft auch in der Familienpolitik!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Familien erbringen unverzichtbare Leistungen für die Gemeinschaft. So etwa die Fürsorge für Kinder und pflegebedürftige Angehörige. Sie schaffen sozialen Zusammenhalt, indem sie sich zivilgesellschaftlich für andere Menschen engagieren. Familien tragen auch zu Integration bei. Familiennachzug erleichtert die Integration von Flüchtlingen. Um Familienleben ermöglichen zu können und Familien bei ihren Aufgaben zu unterstützen, ist gesellschaftlicher Zusammenhalt unentbehrlich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Rechte Parteien bedrohen jedoch mit ihren rückwärtsgewandten familienpolitischen Konzepten die Vielfalt der Familienformen und den Zusammenhalt unserer offenen Gesellschaft. Sie wollen zurück zur traditionellen Ehe als Ort der Kinderproduktion, wo nur der Mann arbeitet, die Frau zu Hause bleibt und der Staat andere Familien nicht mehr unterstützt. Wir dürfen nicht zulassen, dass niedrige Geburtenraten zum Vorwand dienen, um einen gesellschaftspolitischen Anschlag ausgerechnet auf diejenigen Familien zu verüben, die Emanzipation und Gleichberechtigung leben!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Unsere GRÜNE Familienpolitik hingegen ist darauf ausgerichtet, dass Familien in all ihren Facetten die Unterstützung bekommen, die sie brauchen, um ihren selbstgewählten Lebensentwurf frei gestalten zu können. Wir wollen keine Rollenmodelle vorschreiben, sondern Rahmenbedingungen schaffen, welche Selbstbestimmung möglich machen, Geschlechtergerechtigkeit voranbringen und nicht zuletzt den Lebensunterhalt langfristig sichern. Die Familienpolitik in Rheinland-Pfalz trägt eindeutig eine GRÜNE Handschrift. Rheinland-Pfalz ist heute ein familien- und kinderfreundliches Land. Es gibt sehr gut ausgebaute Kindertagesstätten, eine qualitativ hochwertige Kinderbetreuung, eine vielfältige und durchlässige Schullandschaft, berufliche Chancen, eine sehr gute Situation auf dem Arbeitsmarkt und eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind Merkmale erfolgreicher, moderner Familienpolitik. Wir haben Rheinland-Pfalz zum Familienland gemacht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Und wir wollen Rheinland-Pfalz noch familienfreundlicher gestalten. Für ein gutes Familienleben brauchen Familien Zeit, gute Infrastruktur, genügend Geld und Gleichberechtigung der Geschlechter.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Eine familienpolitische Zeitwende schaffen!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Eltern wollen wirtschaftlich unabhängig sein, aber auch relevante Zeit mit ihren Kindern verbringen. Beides muss selbstverständlich sein. Und doch ist es so, dass viele Frauen noch immer Angst haben, Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern mitzuteilen, dass sie schwanger sind und es Männern unangenehm ist, Elternzeit zu beantragen. Niemand soll sich für Familienzeit rechtfertigen müssen! Vereinbarkeit bedeutet nicht, dass sich Familien der Arbeitswelt anpassen müssen, sondern umgekehrt: dass Unternehmen familienkompatible Arbeitsplätze und mehr Zeit, etwa in Form von Zeitkonten anbieten müssen. In Zeiten des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels konkurrieren Unternehmen - nicht selten weltweit - um die besten Beschäftigen. Ein modernes Familienleitbild der Unternehmen kann dabei den Ausschlag geben. Viele Unternehmen haben dies erkannt und angefangen, Arbeitszeit neu zu denken und innovative Konzepte für ihre Belegschaften zu entwickeln. Solche Wege wollen wir unterstützen: mit einer flexiblen Vollzeit, die es Beschäftigten ermöglicht, freier zu entscheiden, wie innerhalb eines Korridors von 30 bis 40 Stunden ihre persönliche Vollzeit aussieht; mit einem Rückkehrrecht auf die ursprüngliche Stundenzahl nach einer Phase der Teilzeit; mit einem Recht auf Homeoffice als Ergänzung zum festen Arbeitsplatz sowie mit einer Pflegezeit, die hilft, die Sorge für einen nahestehenden Menschen mit dem Beruf besser zu vereinbaren. Familien sollen mehr Zeit für- und miteinander erhalten! Zeit ist DIE Familienwährung der Zukunft!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zeitpolitik spielt in viele Politikfelder hinein: Von der Wirtschafts-, Frauen- und Arbeitsmarktpolitik angefangen bis hin zur Sozial-und Familienpolitik. Wir wollen eine Debatte darüber anstoßen, wie wir die Fürsorgearbeit, die in unserer Gesellschaft geleistet wird, solidarisch absichern. Wir wollen Lohnarbeit und Fürsorgearbeit gerechter zwischen den Geschlechtern verteilen, mehr Mitbestimmung über die Arbeitszeitgestaltung für alle Berufstätigen sowie eine stärkere Flexibilität für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei der Wahl ihres Arbeitszeitvolumens. Zugleich brauchen wir Möglichkeiten für berufliche Auszeiten, die auch Selbstständigen zugute kommen, und wollen auch Menschen mit geringem Einkommen mehr Zeit neben der Lohnarbeit ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dies wollen wir mit dem GRÜNEN Konzept „KinderZeit Plus“ erreichen. Das bestehende Elterngeld, der finanzielle Schonraum im ersten Lebensjahr, soll weiterentwickelt werden. Jedes Elternteil erhält acht Monate Unterstützung – weitere acht Monate können sie sich frei untereinander aufteilen. Im ersten Lebensjahr des Kindes können beide Elternteile für maximal zwölf Monate vollständig aus dem Beruf aussteigen. Danach federt die KinderZeit Plus eine Arbeitszeitreduzierung finanziell ab, damit alle – auch Menschen mit niedrigerem Einkommen - sich eine solche Reduzierung leisten können. Die KinderZeit Plus gibt Eltern größere Entscheidungsspielräume, erleichtert Müttern einen schnellen Wiedereinstieg in den Job oder die Ausbildung und unterstützt eine vollzeitnahe Teilzeit beider Eltern nach dem ersten Lebensjahr eines Kindes.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Familien wünschen sich auch eine gute Vereinbarkeit von Familie bzw. Pflege und Beruf. Wir unterstützen es, wenn jemand Verantwortung für andere übernimmt. Die Unterstützung und Pflege alter und kranker Menschen ist gesellschaftlich wichtig. Rheinland-Pfalz fördert daher regionale Netzwerktreffen, die das Ziel haben, Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber aus der Region und familienunterstützende Dienstleister zusammenzubringen, um Möglichkeiten der gegenseitigen Unterstützung und der Kooperation bei der Umsetzung einer guten Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erörtern. Auf Bundesebene setzen wir uns dafür ein, dass, wer Pflegebedürftige unterstützt, eine dreimonatige PflegeZeit Plus mit Lohnersatzleistung erhält.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Insbesondere Frauen reduzieren zugunsten der Familie häufig ihre Arbeitszeit. Der Grund dafür sind oft Sorgeaufgaben in der Familie, vor allem die Betreuung von Kindern oder zu pflegenden Angehörigen. Mittel- und langfristig stellt sich diese Entscheidung allerdings oft als ungewünschte Einbahnstraße heraus, weil der Weg zurück in die ursprüngliche Arbeitszeit versperrt ist. Wir brauchen daher einen allgemeinen Anspruch auf Befristung der Teilzeit und einen Rechtsanspruch auf Rückkehr auf eine volle Stelle. Zudem sollen Frauen und Männer endlich gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit bekommen. Wir unterstützen eine partnerschaftliche Aufteilung von bezahlten und unbezahlten Aufgaben. Beide Partner*innen sollen wirtschaftlich unabhängig sein, damit sie selbstbestimmt leben können – auch im Alter.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landesregierung nimmt als familienfreundliche Arbeitgeberin dabei eine Vorbildfunktion ein. In den Ministerien, Behörden und Dienststellen des Landes sollen entsprechende Instrumente implementiert werden: Familienarbeitszeitkonten, Familienpflegezeit und die Berücksichtigung von Familienarbeit bei Einstellungen. Das Land soll darüber hinaus gemeinsam mit den Kommunen, Kammern und Wirtschaftsunternehmen einen Zeitatlas erstellen (Ist-Analyse) und gemeinsam mit Familien und den Akteuren vor Ort Ideen zur Zeitoptimierung und konkrete Schritte zu deren Umsetzung entwickeln und vollziehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Frühkindliche Bildung für alle Kinder - Kinderbetreuung am Bedarf der Familien ausrichten</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für die frühkindliche Bildung und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eine flächendeckende, qualitativ hochwertige Kinderbetreuung, die sich an den Bedarfen der Kinder und Familien orientiert, von zentraler Bedeutung. Wir haben schon viel erreicht und wollen diese erfolgreiche Politik fortsetzen. Beim Ausbau der Kita-Plätze für Kinder unter drei Jahren und der frühkindlichen Bildung stehen wir bundesweit an der Spitze. Aktuell besuchen 44 Prozent der UnterDreijährigen und beinahe 100 Prozent der Über-Dreijährigen eine Kita. Rheinland-Pfalz ist das einzige Flächenland in Deutschland, das den Kindergarten ab dem 2. Lebensjahr beitragsfrei gestaltet. Hier steht das Angebot unabhängig vom Geldbeutel der Eltern allen Kindern zur Verfügung. Das soll auch so bleiben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir werden das Kindertagesstättengesetz des Landes reformieren mit dem Ziel den Rechtsanspruch zu konkretisieren, die pädagogische Qualität zu steigern, Inklusion von Anfang an zu gestalten und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter zu verbessern. Dabei soll ein qualitätsstärkendes, transparentes vereinfachtes, verlässliches, Finanzierungskonzept erstellt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz soll für alle Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr ein Ganztagsangebot von mindestens 7 Stunden mit vollwertigem Mittagessen und Schlafangebot ermöglichen. Die Öffnungszeiten der Kindertagesstätten sollen vom Träger unter Berücksichtigung des Wohls der Kinder gemeinsam mit den Eltern festgelegt werden. Den Bedürfnissen insbesondere erwerbstätiger Eltern soll Rechnung getragen werden. Insbesondere sollen bei Bedarf ein Verlängertes Vormittags- oder Ganztagsangebot vorgehalten werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch in den Kitas setzten wir uns für umfassende Teilhabe, Gleichstellung und Selbstbestimmung von Kindern mit Behinderungen ein. Beteiligung aller von Anfang an und Inklusion statt Ausgrenzung, das sind unsere Ziele. Kitas sollen daher barrierefreie sein. Je früher Inklusion stattfindet, umso selbstverständlicher gestalten sich das gesellschaftliche Zusammenleben und die erforderliche Akzeptanz. Kitas sollen sich in inklusive Kitas und Fördergruppen in gemischte Gruppen weiterentwickeln. Wir wollen für jedes Kind und seinen besonderen Bedarf, unabhängig vom Lern- oder Förderort, die notwendige professionelle Unterstützung ermöglichen. Daher wollen wir im Kindertagesstättengesetz den Rechtsanspruch auf einen inklusive Kita-Platz verankern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung in Kindertagesstätten wollen wir durch ein verbindliches landeseinheitliches Bildungsprogramm sicherstellen. Die Sprachförderung soll mit dem Eintritt in die Kindertagesstätte beginnen. ErzieherInnen nehmen heute eine Schlüsselaufgabe bei der frühkindlichen Bildung war und brauchen dafür Entlastung. Wir wollenen die Möglichkeit multiprofessioneller Teams in Kitas weiter ausbauen. Beim Personalschlüssel streben wir eine reale Verbesserung an, die sich an den von der Forschung ermittelten Werten der Fachkraft-Kind-Relation orientiert (1 ErzieherIn / 3 Kinder unter 3 Jahren bzw. 1 ErzieherIn / 10 Kinder über 3 Jahren). Die Aspekte der Beobachtung und Dokumentation, der Freistellung von Leiterinnen und Leitern sowie der mittelbaren pädagogischen Arbeit und des Anteils der Ganztagsbetreuung müssen dabei berücksichtigt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen die Elternbeteiligung und die Mitwirkungsmöglichkeiten von Kindern bei der Alltagsgestaltung stärken. Die Elternmitbestimmung soll nach Vorbild des Schulgesetzes ausgebaut werden. Kreiselternausschuss und Landeselternausschuss sollen institualisiert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit dem Programm „Kita!Plus“ haben wir Kindertagesstätten weiterentwickelt: Kitas werden zu einem Ort für die ganze Familie, weil die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Eltern und die gute Vernetzung der Kitas im Sozialraum gestärkt wird. Das werden wir weiter ausbauen und fortführen. Kindertagesstätten sollen zu Familienzentren weiterentwickelt werden. Familienzentren sollen gemeinsam mit der Kommune und dem Jungendamt ein Konzept erstellen, dass sich am Sozialraum orientiert mit dem Ziel, Unterstützungsangebote für Familien, wie Familienberatung und Familienbildung, um die Kita herum anbieten zu können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Um den Umgang mit der Natur stärker zu fördern, wollen wir die bewährten Strukturen aus dem Bereich der Umweltbildung – zum Beispiel die Forstämter und Waldpädagogik – weiter ausbauen. Durch naturnahe Spielräume, Förderprogramme wie Spielleitplanung und große Außengelände von Kindertagesstätten sollen Kinder Natur erleben und selbst mitgestalten können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Übergang in die Grundschule muss so gestaltet werden, dass Ängste bei Kindern gar nicht erst aufkommen. Die Kindertagesstätten sollen unter Einbeziehung der Eltern mit den Grundschulen zur Information und Abstimmung ihrer jeweiligen Bildungskonzepte zusammenarbeiten um Kontinuität in der Bildungskette zu schaffen. Wir wollen das Foren des Austauschs der Bildungsstätten KiTa und Grundschule sowie Möglichkeiten der gegenseitigen Hospitation geschaffen und durch entsprechende Rahmenbedingungen sachlich und personell gefördert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dazu gehört auch das Schulentwicklungsplanung und KiTa-Bedarfsplanung als abgestimmtes Konzepte in den Kommunen erarbeitet werden müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch für jedes Schulkind soll es bei Bedarf ein ganztägiges Angebot geben, entweder in einer Ganztagsschule oder in einem Hort. Die Bedarfsplanung für die Tagesbetreuung von Schulkindern soll sich an der Nachfrage orientieren. Bei kurzfristigen Engpässen sollen insbesondere Kinder von Alleinerziehenden und von Eltern, die beide erwerbstätig sind oder in Ausbildung stehen zu berücksichtigt werden. Betreuende Grundschulen ergänzen das Angebot.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Es gibt aber nach wie vor einen hohen Bedarf an Betreuungsmöglichkeiten, vor allem auch in Randzeiten abends, nachts, am Wochenende und in den Ferien. Der flächendeckende Ausbau der Ferienbetreuung in Rheinland-Pfalz ist ein erster Schritt. Wir GRÜNE nehmen die Betreuungsgarantie ernst: Auch für eine alleinerziehende Mutter im Schichtdienst muss es die Möglichkeit einer kindgerechten, qualitativ hochwertigen Betreuung geben. Betreuungskonzepte müssen auf Randzeitenbetreuung am Abend und in der Nacht weiterentwickelt werden. Dazu gehört die Kindertagespflege, wie auch Modelle von „24-Stunden-Kitas. Soweit die sonstigen Voraussetzungen vorliegen, sollen von einer Tagespflegeperson bei Kindern unter drei Jahren bis zu drei und bei Kindern über drei Jahren bis zu fünf Kinder betreut werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>GRÜNE Politik macht das Land familiengerecht!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Familieninstitutionen des Landes - Häuser der Familie/Mehrgenerationenhäuser, Familienbildungsstätten und Familienzentren - sind wichtige Partnerinnen und Partner. Erziehungs-, Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen sowie Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen unterstützen Familien und insbesondere Frauen in allen Lebenslagen. Dadurch können frühzeitig vielfältige präventive Hilfestellungen eingeleitet werden. Das Familienministerium fördert ihre Arbeit und trägt zum Beispiel durch die Servicestelle „Netzwerk Familie stärken“ zu einer stärkeren sozialräumlichen Vernetzung der Angebote vor Ort bei. Rheinland-Pfalz hat als erstes Flächenland eine Ombudsstelle für die Kinder- und Jugendhilfe geschaffen, um Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern bei Bedarf niedrigschwellige Beschwerden zu ermöglichen und bei deren Klärung zu vermitteln und zu unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Familienpolitik ist auch Kinderpolitik. Kinder haben ein Recht auf die bestmögliche Förderung ihrer Entwicklung. Deshalb ist es notwendig, dass Kinderrechte endlich auch im Grundgesetz verankert werden. Kindern und Jugendlichen, die in schwierigen sozialen und familiären Verhältnissen aufwachsen, muss alle erdenkliche Hilfe zur Sicherung ihrer Chancengerechtigkeit zukommen. Schon heute gibt es im Land ein System Früher Hilfen, die lokale und regionale Unterstützungssysteme für Eltern und Kinder bilden und darauf abzielen, Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und Eltern in Familie und Gesellschaft frühzeitig und nachhaltig zu verbessern. Neben alltagsnaher Unterstützung leisten Frühe Hilfen insbesondere einen Beitrag zur Förderung der Beziehungs- und Erziehungskompetenz von Müttern und Vätern. Damit tragen sie maßgeblich zum gesunden Aufwachsen von Kindern bei und sichern deren Rechte auf Schutz, Förderung und Teilhabe.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für junge Menschen mit besonderen erzieherischen Beeinträchtigungen sind sozialpädagogische Hilfen nötig. Dabei ist Heimunterbringungen wenn irgend möglich zu verzichten. Ambulante Maßnahmen, sozialpädagogische Hilfen und Familienhilfen sowie Tagesfördergruppen sind förderlich für Kinder und Familien sowie kostengünstig und effizient. Wir werden die ambulanten Hilfen gemeinsam mit den Kommunen ausbauen. Zur Abwehr von Gefährdung des Kindeswohls bedarf es auch frühzeitiger präventiver Hilfe in den Familien. Unverzichtbar ist darüber hinaus eine verstärkte Netzwerkarbeit zwischen Jugendämtern, Kindertagesstätten, Schulen, Vereinen und kirchlichen Einrichtungen. Das Monitoring für die Hilfen zur Erziehung ist ein sinnvolles Instrument, um landesweite und kommunale Entwicklungen abzubilden und zu steuern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auf Bundesebene setzen wir uns für eine umfassende Reform der Kinder- und Jugendhilfen ein. Dabei muss der individuelle Rechtsanspruch auf Hilfen zur Erziehung für alle Kinder und Familien, die hier leben, gestärkt werden. Entscheidend für ein Ende der Hilfe darf nicht der 18. Geburtstag, sondern muss der tatsächliche Bedarf sein. Wir befürworten dabei die „inklusive Lösung. Wir wollen im SGB VII ein einheitliches Rechtssystem für alle Kinder und Jugendlichen verankern, gleich ob sie eine Behinderung haben oder nicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Kinderarmut bekämpfen</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zeit ist Geld, aber ohne Geld hilft Eltern Zeit allein natürlich auch nicht. Wir wollen, dass Familien keine finanziellen Nöte haben müssen.Dass etwa jedes zweite Kind in einem Alleinerziehenden-Haushalt und fast jedes fünfte Kind insgesamt in Armut aufwächst oder davon bedroht, ist ein gesellschaftspolitischer Skandal. Das deutsche Familienfördersystem ist ungerecht und nicht dazu geeignet, Kinderarmut zu verhindern. Kinder sind dem Staat heute unterschiedlich viel wert – so bekommen Besserverdienende über die steuerlichen Freibeträge hinaus am Ende mehr als Menschen mit durchschnittlichen oder geringen Einkommen, die Kindergeld beziehen. Wir wollen nicht mehr die Ehe, sondern Kinder fördern. Daher brauchen Kinder eine einkommensunabhängige Kindergrundsicherung, , die jedem Kind das sozio-ökonomische Existenzminimum garantiert. Ein erster Schritt wäre eine Reform des Kinderzuschlags, damit diese Leistung endlich alle Kinder – auch diejenigen, die in armen Familien leben, erhalten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alleinerziehende und ihre Kinder haben ein eklatantes Armutsrisiko. Wir GRÜNE stehen für eine Politik, die Alleinerziehende unterstützt – eine verlässliche Kinderbetreuung und Arbeitsförderung durch das Land ermöglichen Erwerbsarbeit. Ebenso wichtig sind sichere finanzielle Rahmenbedingungen. Fehlende Lohnzuwächse, zunehmendes Einkommensungleichgewicht, unterbrochene Erwerbsbiographien und das Fehlen einer Basisrente führen zu wachsender Altersarmut. Dies betrifft insbesondere Frauen. Auf Bundesebene setzen wir uns deshalb für eine eigenständige Existenzsicherung von Frauen ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir brauchen insbesondere für Familien ausreichend bezahlbaren Wohnraum. Unser Ziel ist es, in fünf Jahren über 20.000 zusätzliche bezahlbare Wohnungen mit Hilfe des Landes zu schaffen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit uns GRÜNEN wurde die Bildung von der Kita bis zur Hochschule in Rheinland-Pfalz gebührenfrei und wird es auch bleiben. Wir sind von gebührenfreier Bildung von den Kindertagesstätten bis zu den Hochschulen überzeugt, während die CDU mit ihren Forderungen nach Gebühren die Familien belasten möchte. Gebührenfreiheit ist für uns auch eine Frage der Gerechtigkeit, denn gerade sozial benachteiligten Familien ermöglichen wir damit den Zugang zu allen Bildungseinrichtungen. Qualifizierung ist der Schlüssel, um sich nicht nur selbst weiterzuentwickeln, sondern auch zu verhindern, dass Armut in die nächste Generation weitergegeben wird. Die Schulsozialarbeit muss auf alle Schularten ausgeweitet und bedarfsgerecht ausgebaut werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Familienfreundlichkeit im Alltag vor Ort</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Familien brauchen Unterstützung konkret im Alltag vor Ort. „Lokale Bündnisse für Familien“ sind Vorreiter für eine gelingende Vernetzung und Aktivierung unterschiedlicher familienpolitischer Akteurinnen und Akteure in den Kommunen und sollten flächendeckend gegründet werden. Öffentliche Einrichtungen, wie Schwimmbäder oder Theater, sollen Familientarife anbieten. Das Land soll bei sämtlichen eigenen Veranstaltungen, für die ein Eintritt verlangt wird, einen Familientarif anbieten und die auch bei der Förderung von Veranstaltungen zur Bedingung machen. Land und Kommunen sollen bei öffentlichen Veranstaltungen kostenlose Kinderbetreuung auch während der Sitzungen des Landtags, der Kommunalen Räte und vergleichbarer Gremien anbieten.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 04 Oct 2017 15:24:00 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>E-1: Gutes Essen in Kitas und Schulen in unseren Kommunen</title>
                        <link>https://andernach.antragsgruen.de/andernach/Gutes_Essen_in_Kitas_und_Schulen_in_unseren_Kommunen-26536</link>
                        <author>Landesvorstand, Ulrike Höfken (KV Bitburg-Prüm),  Dietmar Johnen (KV Vulkaneifel), Andreas Hartenfels (KV Kusel), Kerstin Ramm (KV Mainz-Bingen), Elias Weinacht (KV Rhein-Pfalz)</author>
                        <guid>https://andernach.antragsgruen.de/andernach/Gutes_Essen_in_Kitas_und_Schulen_in_unseren_Kommunen-26536</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Nachhaltige und gesunde Ernährung sind so gefragt wie noch nie</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Knapp 20 % der Menschen essen regelmäßig in Mensen, Kantinen, Senioren- und Pflege-heimen, in Krankenhäusern, aber auch in der Gastronomie und Hotellerie. Der Anteil der Haushalte, die regelmäßig kochen, geht zurück. Gleichzeitig wächst die Nachfrage bei den Menschen nach biologisch, tiergerecht und in der Region erzeugten Lebensmitteln. So geben 50% der Menschen an, dass sie mehr regionale Produkte wünschen und 76 % der Deutschen kaufen Biolebensmittel zumindest gelegentlich, fast 70% würden Bioangebote in der Gemeinschaftsverpflegung bevorzugen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir GRÜNE in Rheinland-Pfalz haben uns seit 2011 auf den Weg gemacht, die Versorgung mit biologisch und regional erzeugten guten Lebensmitteln in unserem Land, insbesondere in der Gemeinschaftsverpflegung und hier in den Kitas und Schulen, deutlich zu verbessern.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>GRÜNE schaffen gute Rahmenbedingungen für gesunde Ernährung in Rheinland-Pfalz - gerade für unsere Jüngsten</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>In Rheinland-Pfalz existieren unter der Dachmarke „Rheinland-Pfalz isst besser“ über 20 Programme, die zum Ziel haben, die Ernährungssituation der rheinland-pfälzischen Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen zu verbessern. Der eigens durch unser GRÜNES Ernährungsministerium eingerichtete und erfolgreich durch das Land tourende Kochbus hat seit 2013 schätzungsweise ca. 20 000 Kinder, Jugendliche und Verbraucher*innen erreicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>2014 hat das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten einen Qualifizierungsprozess gestartet, um Schulen in drei Stufen zum Qualitätsstandard der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) zu führen. An diesem Prozess haben bisher knapp 130 Schulen teilgenommen und sich so auf den Weg gemacht, qualitativ hochwertiges, frisches und gesundes Essen für die Schüler*innen anzubieten. Seit diesem Jahr wird das Projekt auf Kitas ausgeweitet.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch in Kitas gibt es viel zu tun, denn: die Ernährungskultur im Erwachsenenalter wird in der Kindheit geprägt. Deshalb freuen wir uns, dass das DGE-Programm seit 2017 auch auf Kitas ausgeweitet wird. Mit dem Coaching-Projekt &quot;Kita isst besser&quot; begleitet das GRÜNE Ernährungsministerium in Rheinland-Pfalz Kitas bei der Umsetzung eines nachhaltigen und ganzheitlichen Ernährungsbildungskonzepts und bei der Verbesserung ihres Verpflegungsangebots. Mit dem EU-Schulobstprogemm in Kitas bekommen über drei Viertel aller Kinder wöchentlich eine Portion Obst, Gemüse und Milch. Mit der Vernetzungsstelle Kita-Verpflegung haben die Kitas einen kompetenten Ansprechpartner, an den sie sich jederzeit wenden können. Seit 2017 ist dafür eigens eine Beratungs-Hotline eingerichtet worden, der insbesondere die kommunalen Träger unterstützt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zu einem guten Start ins Leben gehört aber auch Wissen über gesunde Ernährung. Allgegenwärtige Fertigprodukte, aggressive Werbung und die veränderte Arbeitswelt sind Gründe, warum immer mehr Menschen sich nicht mehr vollwertig ernähren. Umso wichtiger ist es, das Thema gute Ernährung in vorschulische und schulische Bildung zu integrieren. Das gelingt mit der Förderung von Kita- und Schulgärten, Schulprojekten (bspw. „Was ist uns unser Essen wert?“) und Unterrichtsreihen (bspw. „ABC der Lebensmittel“). Über 40 Schulen haben bereits einen Schulgarten oder haben sich auf den Weg dahin gemacht. Außerdem besuchen Praktiker*innen der Grünen Berufe Ganztagsschulen - im Gegenzug besuchen Schüler*innen den „Lernort Bauernhof“ und bekommen einen Bezug zur regionalen und bäuerlichen Landwirtschaft.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit „Gut versorgt ins Alter“ hat das Land auch eine Qualitätsoffensive für die Gemeinschaftsverpflegung in Pflege- und Seniorenheimen gestartet. Und die Verbraucherzentrale leistet mit ihren vom Land unterstützten Angeboten einen Beitrag für eine bessere Ernährung in RLP. Seit dem 2017 fördert das Ernährungsministerium außerdem Lebensmittel-Infoblätter für die Tafeln und eine Ferienkochschule für Betreuerinnen und Betreuer, um möglichst allen Menschen die besten Voraussetzungen für eine vollwertige und regionale Ernährung zu ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Bei Kindern nimmt Übergewicht weiter zu: So waren laut Schuleingangsuntersuchung in Rheinland-Pfalz 2014/2015 9,9% der Kinder übergewichtig (2013/2014: 8,9 %), davon 5,0 % sogar krankhaft übergewichtig. Nicht nur wird die Leistungsfähigkeit negativ beeinflusst, die Kinder leiden auch vielfach unter Hänseleien. Und: aus dicken Kindern werden oft dicke Erwachsene mit daraus resultierenden lebensbedrohlichen Krankheiten. Über 100 Bewegungskitas gehen das Problem dabei an der Wurzel an: sie verbessern die Bewegungssituation der Kinder, werden durch das Land beraten und bilden ein Netzwerk, in dem sich Kitas untereinander bei Maßnahmen unterstützen. Über das Programm „Kita!Plus: Kita im Sozialraum“ führen rund die Hälfte der geförderten Kitas in Wohngebieten mit besonderem Entwicklungsbedarf Maßnahmen zur gesunden Ernährung durch.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alle diese Maßnahmen fördern insbesondere diejenigen in unserer Gesellschaft, die es am dringendsten brauchen. Denn gerade für Kinder, die von Armut gefährdet oder betroffen sind, bietet ein ausgewogenes, abwechslungsreiches und gesundes Ernährungsangebot in Kitas und Schulen eine wertvolle Ergänzung der Versorgung zu Hause.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Nachfrage bedienen: Mehr Bio auf den Tisch</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Dank grüner Regierungsbeteiligung hat sich in Rheinland-Pfalz seit 2011 die ökologisch bewirtschaftete landwirtschaftliche Nutzfläche mehr als verdoppelt. Mittelfristig wollen wir mit Hilfe eines Ökoaktionsplans den Anteil auf 20 % steigern. Das hilft der rheinland-pfälzischen Bio-Qualitätsbranche. Bio schafft Arbeit, ist gut für die Umwelt, das Klima und die Gesundheit. Der Selbstversorgungsgrad von Biogemüse aus Rheinland-Pfalz liegt derzeit aber noch immer bei nur 25 %.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Nachfrage bedienen: Mehr Bio und Regio auf den Tisch</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Zur Steigerung des Angebots und der Nachfrage von biologisch und regional erzeugten Produkten für und durch die Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung, wie den Kitas und Schulen wollen wir die Vernetzung der regionalen Erzeugerverbünde, den Verarbeitern, insbesondere den Betrieben der handwerklichen Lebensmittelverarbeitung, den Regionalen (Direkt-)Vermarktern stärken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Transparenz für mündige Verbraucher*innen </strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wichtig sind hohe Standards, damit die Verbraucher*innen echte Regionalität, gute Qualität und ökologische Erzeugung erkennen können. Deshalb brauchen wir eine glaubwürdige einfache Regionalkennzeichnung von Lebensmitteln wie auch die Zertifizierungsmöglichkeit für regionale Regional- und Dachmarken.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die oft vermissten Verbraucher-Informationen wie zum Beispiel die Kennzeichnung der Haltungssysteme auf Fleisch und verarbeiteten Eierprodukten und die Kennzeichnung von Lebensmitteln, in denen Futtermittel aus genetisch veränderten Pflanzen verwendet wurden, müssen einfach verständlich sein. Dies schafft Vertrauen bei den Verbraucher*innen und schützt die Wirtschaftsbeteiligten der regionalen Lebensmittelkette vor Imageschäden durch Täuschung und Betrug. Überdies ist eine einfach verständliche Kennzeichnung der Lebensmittelinhaltsstoffe überfällig. Niemand will mit der Lupe einkaufen gehen und die irreführenden Bezeichnungen für bspw. zuckerhaltige Inhaltsstoffe erst recherchieren.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Wir GRÜNE setzen uns für die nachfolgenden Punkte ein und unterstützen die Landesregierung in deren Durchsetzung:</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für eine Verbesserung der Ernährung in Kitas und Schulen durch:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die strukturelle Verankerung der Ernährungsbildung in allen Kitas und Schulen als Grundlage der Verhaltensprävention und eine systematische Information der Betreuer*innen und Träger über Möglichkeiten der Förderung.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine stärkere Förderung der DGE-Sterne-Zertifizierung.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>mehr Unterstützung für ein gutes Frühstück.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die schnellstmögliche Einführung eines flächendeckenden Mittagessensangebots gemäß den Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Dies soll in Form von lokalen Runden Tischen mit den Trägern und Verpflegungsanbietern vorangetrieben werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>den Ausbau des Anteils regionaler Lebensmittel auf 50 % und ökologisch erzeugter Lebensmittel auf 30 % im Verpflegungsangebot.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Schulungen von Köch*innen, Hauswirtschafter*innen und anderen damit befassten Personen in Umgang und Praxis mit frischen, regionalen, ökologischen und vollwertigen Produkten.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine Reform der Ausbildung von Köch*innen und Hauswirtschafter*innen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Unterstützung lokaler Infoveranstaltungen mit Ernährungswissenschaftler*innen, Ärzt*innen, den Trägern, Eltern- und Schülervertretungen, Anbieter*innen, Schul/-Kita-verpflegungsvernetzungsstelle und Küchenbetreiber*innen.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine verstärkte Förderung des ehrenamtlichen Engagements von Landfrauen, Eltern und anderen Akteur*innen, die in der Ernährungsbildung tätig sind.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine verstärkte Bewegungsförderung in den Schulen unter Einbezug der Daten aus den Schuleingangsuntersuchungen und eine herausgehobene Rolle der Gesundheitsämter bei der Ernährungsbildung.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für mehr Verbraucherrechte und klare Entscheidungsmöglichkeiten soll sich die Landesregierung auf Bundes- bzw. EU-Ebene einsetzen durch:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine transparente und eindeutige Kennzeichnung von Herkunft und Herstellungsweise. Verbraucher*innen müssen einfach erkennen können, wo ein Lebensmittel produziert wurde und wie bspw. ein Tier gehalten wurde.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Ausweitung der gut verständlichen Eierkennzeichnung auch auf Fertigprodukte.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>bessere Rahmenbedingungen für eine klare Regionalkennzeichnung und eine verlässliche Zertifizierungsmöglichkeit für Regional- und Dachmarken</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine Lebensmittel-Ampel, mit der zucker-, salz- und fettreiche Nahrungsmittel und Getränke transparent und standardisiert gekennzeichnet werden.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für die Stärkung der regionalen Wertschöpfung und die Förderung ökologisch erzeugter Lebensmittel setzen wir uns ein durch:</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Unterstützung von Projekten und Initiativen in Rheinland-Pfalz, die regionale Wertschöpfungsketten stärken. Das betrifft sowohl die Erzeugung als auch die Verarbeitung und den Handel.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>eine zielgerichtete Förderung von regionalen Erzeugergemeinschaften und Dachmarken.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>Maßnahmen des Ökoaktionsplans, der derzeit durch das GRÜNE Umweltministerium erarbeitet wird.</p></li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li><p>die Unterstützung der rheinland-pfälzischen Kommunen für den Beitritt in das Netzwerk deutscher Biostädte (Bio-Kommunen).</p></li></ul></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündllich.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Die im ersten Absatz genannten Zahlen stammen aus dem Ökobarometer 2017 sowie von der Seite www.marktforschung.de/nachrichten/marktforschung/gfk-consumer-index-praeferenz-fuer-regionale-produkte/</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 04 Oct 2017 15:21:00 +0200</pubDate>
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